Cleanse, Be Active, Ayurvedic & Bespoke


15. November 2019

Wir möchten Sie an einen wunderschönen Ort der Ruhe bringen. Schöpfen Sie neue Energie, lernen und erleben Sie Achtsamkeit, finden Sie inneren Frieden mit sich und Ihrer Umwelt.

Kommen Sie in das COMO Shambala Estate auf Bali. Der Name Shambhala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „heiliger Ort der Glückseligkeit“ und genau das werden Sie hier finden. Die Gäste erwartet gesunde Küche mit der energiereichen, speziell entwickelten COMO Shambhala Cuisine. Es werden ausschließlich fang- bzw. erntefrische Zutaten sowie Heilkräuter aus ökologischem Anbau verwendet. 

Mit ansässigen Experten – darunter ein Yogalehrer, ayurvedischer Arzt und hauseigener Ernährungsberater – ist es ein „Retreat for Change“. Wer den Wunsch verwirklichen möchte, etwas in seinem Leben langfristig zu ändern, kann bei einem Aufenthalt ab drei Übernachtungen mit einem zielgerichteten Wellness-Programme starten:

Cleanse, Be Active, Ayurvedic und Bespoke.

Unser derzeitiges Angebot für das COMO Shambhala Estate: Bis 30. November buchen und 30% Ermäßigung auf den Übernachtungspreis mit Frühstück (Aufenthaltszeitram: ab sofort bis 23.12.2019).

Gerne schicken wir Ihnen ein individuelles Angebot – melden Sie sich telefonisch oder per Kontaktformular bei uns >>


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Weihnachten unter Palmen?


12. November 2019

Wie wäre es zum Beispiel mit den Seychellen? Im Six Senses Zil Pasyon finden die Gäste luxuriöse Poolvillen, atemberaubende Natur und prachtvolle Strände. Das Resort befindet sich auf der nur 3 Quadratkilometer kleinen Seychellen-Insel Félicité und nimmt etwa ein Drittel der Insel ein. Félicité bedeutet übrigens „Glückseligkeit“ und das werden Sie hier definitiv finden.

Bei einem Aufenthalt von mindestens 5 Nächten erhalten unsere Kunden 20% Ermäßigung auf den Übernachtungspreis mit Upgrade auf Halbpension. (Aufenthaltszeitraum: 01.11.-27.12.2019)

Genießen Sie eine paar Tage die tropische Wärme und erleben Sie einen unvergesslichen Traumurlaub unter Palmen. Ihr persönlicher Butler lässt keine Wünsche offen. Im Spa- und Wellnessbereich dürfen Sie sich rundum verwöhnen lassen und im Yoga- oder Meditationspavillon zur Ruhe kommen. Wem dies zu langweilig werden sollte, kann sich gerne bei einem Kockkurs versuchen, schnorcheln gehen, Fahrrad Touren über die Insel machen, wandern oder die 3 markellos weißen Sandstrände erkunden. Als besonderes Highlight können Sie sich vom internationalen Flughafen mit dem Helikopter abholen lassen und sind innerhalb von 20  Minuten im Resort.

Gerne schicken wir Ihnen ein individuelles Angebot – melden Sie sich telefonisch oder per Kontaktformular bei uns >>


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Loi Krathong


11. November 2019

Wenn in Deutschland der Karneval und St. Martin in den Startlöchern stehen,  erstrahlt Thailand in einem ganz besonderen Glanz. Am 11.11. wird das Lichterfest Loi Krathong gefeiert. Übersetzt bedeutet „Loi Krathong“ in etwa „schwimmendes Floß.“  Im zwölften Monat des traditionellen thailändischen Lunisolarkalenders  findet es am Tag des Vollmonds statt. Üblicherweise fällt es in den November.

Loi Krathong ist ein sehr religiöses Fest. Zu Beginn wurde diese Tradition nur in der ehemaligen Hauptstadt Sukhothai in Thailand gefeiert, bis es sich schließlich landesweit verbreitet hat. Nicht nur die Einheimischen praktizieren an diesem Tag ihr traditionelles und buntes Fest.  Touristen aus aller Welt reisen speziell  zu dieser Zeit nach Thailand, um das unvergessliche Spektakel nicht zu verpassen. Das gesamte Land ist an diesem Tag in Feierstimmung. In jeder Provinz, Stadt und jedem noch so kleinem Dorf feiern die Thailänder dieses besondere Fest mit Leidenschaft.

Zur Entstehung gibt es leider keine hundertprozentigen Fakten. Wahrscheinlich hat das Loi Krathong einen hinduistischen Ursprung.  Mit schwimmenden Laternen  wird von einer Danksagung an die Gottheit des Ganges erinnert. Die Thais lassen an diesem Abend tausende  Lichter aufsteigen, geschmückt mit Blumen und brennenden Kerzen. Ebenso lassen sie Bananenblätterschiffchen, die sogenannten Krathongs, zu Wasser. Mitten im Herzen der Metropole Bangkok  gibt es ein riesiges Lichtermeer zu bestaunen.  In Chiang Mai werden an drei Tagen tausende Heißluftballons in die Luft gelassen.  Nicht nur in Thailand wird das Lichterfest in diesem Ausmaß gefeiert, selbst in den Nachbarländern, wie beispielsweise Myanmar oder Laos, feiern die Menschen diese wunderschöne Tradition.  

Nächstes Jahr findet das Lichterfest am 01. November statt. Möchten Sie gerne einmal selbst dieses Spektakel miterleben und vielleicht sogar bis in die Morgenstunden mitfeiern? Das traumhafte Land bietet unzählige Möglichkeiten für eine unvergessliche und definitiv abwechslungsreiche Reise. Hier finden Sie einige Luxushotels in Thailand >>

 

Elia Mendes, November 2019


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Nach 13 Jahren endlich wieder nach Indien…


7. November 2019

Meine Reise startet pünktlich am Frankfurter Flughafen. Die Bahn hat unterwegs wieder einmal ein paar kleine Pausen eingelegt, jedoch habe ich diese in weiser Voraussicht in einem „ich will unbedingt nach Indien-Puffer“ mit eingeplant.

13 Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal dort war. Es gab Zeiten, da war es mal mein Lieblingsland, aber nach dem 3. Aufenthalt hatten es die Inder geschafft, dass ich erst einmal 13 Jahre Pause brauchte. Aber jetzt geht es wieder hin und ich freue mich auch schon tierisch darauf – ganz speziell auf die vielen kleinen Abenteuer und das leckere Essen. Es ist schon auch ein sehr spannendes Land und langweilig werden kann einem in Indien auf keinem Fall. Ganz viele Menschen, die unbedingt mit dir reden möchten und hinter jeder Ecke lauert wieder eine kleine Überraschung, die einem zum Schmunzeln oder gar zum Staunen bringt. Ja, es gibt viele Menschen und es gibt auch viele arme Menschen dort. Zudem herrscht auch noch ein Zustand den der normale Mitteleuropäer wohl schlicht weg als Chaos bezeichnen würde und irgendwie fragt man sich jedes Mal aufs Neue, wieso kollabiert das Ganze nicht einfach in sich selbst? Aber es sind wieder 13 Jahre vergangen und angeblich scheint alles noch zu stehen. Das macht es zumindest den Anschein, wenn ich mit Ambuj – unserem Mann vor Ort in Delhi telefoniere und mit Ihm mal wieder eine spannende Reiseroute für einen unserer Kunden aushecke. Aber es kann auf jeden Fall nicht schaden, sich selbst einmal wieder zu vergewissern.

Nun betrete ich also den Flieger und merke ganz schnell, dass wenn man Air India bucht, das indische Abenteuer schon beim Betreten des Fliegers in Frankfurt startet. Der Flug wurde vom indischen Fremdenverkehrsamt gesponsert und soll mich direkt nach Delhi auf den Incredible India Tourism Mart bringen. Eine dreitägige Messe mit anschießendem Trip nach Ladakh. Das Gebiet mitten im Himalaya an der Grenze zu China reizt mich schon lange. Da wollte ich unbedingt noch hin. Im Flieger habe ich natürlich einen Sitzplatz in der Mitte erwischt. Ich nehme Platz und sehe mit Erleichterung, dass ich sowohl links als auch rechts von mir keinen großen, dicken Mann, sondern jeweils eine kleine ältere Inderin habe. Glück gehabt denke ich … da habe ich wenigstens einigermaßen Platz. Die Maschine ist noch nicht einmal gestartet, da merke ich, dass die Dame links neben mir die Augen schon nicht mehr offenhalten kann und ihr Kopf sich immer mehr meiner Schulter nähert. Auf Grund der vielen Menschen in Indien, ist Abstand halten eher etwas Unbekanntes – nahezu schon fast Unmögliches.  Und spätestens als ihr Kopf dann leicht schnarchend an meiner Schulter lehnt, bin ich mir endlich 100% bewusst, jetzt geht es nach Indien!!!

Am Ausgang des Flughafens von Delhi wartet bereits Ambuj auf mich. Ganz schön wirr im Kopf von Jetlag und dem viel zu kurzem Schlaf kurven wir gemeinsam durch die Straßen Delhi. Vorbei an herumspringenden Affenbanden, verwahrlosten Obdachlosen und bettelnden Kindern, die Unterführungen und Gehsteige zu Dutzend bevölkern. An einer Straßen Ecke halten wir an. Ambuj springt nach draußen und holt zum Frühstück einen Chai und ein paar Samosas bei einem Typen der seinen Chai- und Frühstücksstand notdürftig aus ein paar alten Brettern zusammengenagelt hat und auch den Anschein erweckt, dass die 1,5 Quadratmeter seines Ladens nicht nur sein Laden selbst, sondern auch sein Zuhause sind.  „Ganz schön scharf die Soße zu den Samosas“, denke ich mir noch und hoffe, dass mein Magen stark ist. Frisch gestärkt geht es weiter Richtung Hotel. Unterwegs erzähle ich unserem relativ jungen Fahrer, dass ich vor 13 Jahren das letzte Mal in Indien war und möchte wissen, wie alt er damals war. Kopfschüttelnd schaut er mich an und sagt, dass ihm während der Fahrt nicht gestattet ist zum Zählen die Finger vom Lenkrad zu nehmen. „Ok, wieder etwas gelernt!“

Ich nächtige im Roseate House und mir fällt ein Stein vom Herzen. Ein ordentliches modernes und neues Hotel mit schönen Zimmern. Auffallend viele junge Inder Ende Zwanzig mit teuren Autos tummeln sich hier. Ich habe das Gefühl, dass der ein oder andere aus Delhi selbst kommt. Wohnt man noch bei den Eltern und ist noch nicht verheiratet, und hat mal kein Bock auf das langweilige Elternhaus, aber besitzt das nötige Kleingeld, mietet man sich halt einfach mal für ein paar Tage in einem Hotel am Stadtrand ein und lässt es sich dort gut gehen.

Später will ich es wissen … Also nehme ich den Schnellzug zum New Delhi Train Station. Ich bin erstaunt. Der Zug ist relativ modern. Hat sich etwa in meiner Abwesenheit hier etwas getan und verändert? Ich komme unterirdisch an. Ein riesiges unterirdisches Hallen-Wirrwarr. Erstaunlich wenig Menschen tummeln sich hier und ich stelle mir mehrmals die frage, ob ich tatsächlich auf dem Weg nach draußen bin?

Aber dann bin ich endlich an der „frischen“ Luft – naja, Luft in Delhi ist nie frisch. Ich stehe direkt vor dem New Delhi Train Station. Und was eben noch etwas gruselig war … die vielen Hallen, in denen kaum Menschen vorzufinden waren, erdrückt mich hier nun fast. Auf einmal ist alles voll mit tausenden von Menschen. Das interessante am Bahnhof hier ist, dass die Menschen aus den unterschiedlichsten Ecken Indiens stammen und etliche ihrer Region entsprechend gekleidet und gestylt sind. Eine kunterbunte Menschenansammlung, die zum Staunen veranlasst. Ich möchte nach Paharganj – in das alte ursprüngliche Delhi. Geprägt von Chaos und jeder Menge Kühen, die hier die Straßen und Gassen besiedeln. Pahargaj liegt jedoch auf der anderen Seite des Bahnhofes.

Aber wie kommt man auf die andere Seite der Gleise? Endlich sehe ich Treppenstufen, die zu einer Brücke über die Gleise führen. Da muss ich hinkommen. Erstmal wird das Gepäck durchleuchtet und der Körper nach Sprengstoff abgetastet … dann darf man das Bahnhofsgelände und die Brücke betreten. In der Mitte der Brücke verläuft ein Zaun. Wer gerade aus will muss sich links einordnen. Hier herrscht Linksverkehr. Das stammt noch von den Briten. Also ordne ich mich links ein. Es ist bitter notwendig, dass hier der Fußverkehr geregelt ist, damit nicht alles zum Erliegen kommt. Es gibt ein paar wichtige Dinge, um den Massen Herr zu werden, z.B. dürfen LKWs erst ab 22 Uhr in die Stadt fahren. Es geht trotzdem alles langsam und zäh vorwärts. Aber irgendwie schaffe ich es doch noch auf die andere Seite des Bahnhofs. Und da steht sie vor mir: die erste indische Kuh auf meiner jetzigen Reise.

Hier in Paharganj fühlt man sich angekommen in Indien – genauso, wie man es sich vorstellt. Enge Gassen, bunt, chaotisch, etwas schmutzig und der Duft von Gewürzten und Raucherstäbchen in der Luft. Ich schlendere durch die Gassen und bestaune die unterschiedlichsten Läden, kleinen Märkte und die Vielzahl an Restaurants, die es hier gibt. Immer darauf achtend nicht in einen frischen Kuhfladen zu steigen. Ein etwa 15-jähriger Junge hinter seinem Simkarten-Stand macht mir wild gestikulierend aus etwa 5 Metern Entfernung unmissverständlich klar, dass er entweder etwas sehr Gutes zu rauchen hat oder zumindest bereit wäre, um etwas derartiges aufzutreiben, dafür durch komplett Alt Delhi für mich zu rennen. Dankend lehne ich ab.

Schrille Musik ertönt aus uralten, aber riesigen Lautsprecherboxen von im Schritttempo vorbeifahrenden von Ochsen gezogenen Karren. Irgendeine Puja – ein religiöses Fest scheint hier gerade abgehalten zu werden. Bunt bemalte Menschen in mir fremdartig vorkommenden Kostümen stehen auf den dekorierten Ochsenkarren. Es wird zusätzlich wild getrommelt und Menschen ziehen tanzend mit den Karren mit. Ja, das ist das wahre Indien! Hinter jeder Ecke wieder eine kleine Überraschung. Ich gehe weiter vorbei an Bettlern ohne Beine tiefer ins Getümmel hinein.

Und dann hängt er an mir. Der Erste auf dieser Reise. Alle Verkäufer habe ich geschafft mit geübter Ignoranz einfach links liegen zu lassen. Dieser hier scheint aber hartnäckiger zu sein. Außerdem hat er nichts zu verkaufen. Er braucht nur Geld. Und er scheint sich fest vorgenommen zu haben, dass ich der bin, der es ihm geben wird. Er versucht es auf die nette Methode. Erst mal bisschen Smalltalk. Aber ich weiß, worauf das hinausläuft und versuche gar nicht darauf einsteigen. Man darf sich dabei nicht unhöflich vorkommen. Ich schaue ihn mir genau an und weiß, wenn ich nicht ihm sofort energisch klar mache, dass ich nicht mit ihm reden will, wird er mir ansonsten die nächste halbe Stunde nicht mehr von der Seite weichen. Ich wechsle die Straßen Seite und sage ihm klipp und klar, dass er mir nicht weiter hinterherlaufen soll. „Gut, der wäre auch abgeschüttelt.“

Es wird langsam Abend und ich mache mich zurück auf den Weg nach Areo City. Wieder im Hotel angekommen sehe ich auf einmal noch mehr sehr gut angezogene Menschen und noch größere Autos. Laute Musik schallt aus dem Eingangsbereich des Hotels. Ich gehe zur Rezeption und frage, was hier los ist. Die nette Rezeptionistin erklärt mir, dass im unteren Teil des Hotels gerade ein Event der Delhi Fashion Week abgehalten wird und fragt mich, ob ich dabei sein möchte. Sie winkt mir mit einer kostenlosen Eintrittskarte. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. 10 Minuten später sitze ich mitten drinnen und sehe den Models bei Ihrer Performance zu. Ja, so etwas kann einem nur in Indien passieren … direkt vom Kuhfladen zum Catwalk!

 

Sven Hassler, Oktober 2019


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Hoch die Hände – Wochenende


5. November 2019

Samstag, 9 Uhr: Es regnet leicht, es ist kalt, der Wind weht uns um die Ohren und alle sind müde von der Arbeitswoche. Genau die richtigen Voraussetzungen also, um sich am Wochenende mit den Arbeitskollegen zu treffen. 😉 Nein, wir treffen uns nicht zum Brunchen, wir gehen auch nicht zusammen auf den Memminger Jahrmarkt – wir gehen in den Wald!

Treffpunkt nähe Memmingen. Anschließend folgen wir dem beladenen Pick-Up… nach dem 5. Bauernhof und dem 8. Mähdrescher haben wir die Orientierung verloren. Lost im Allgäu. Aber mit einer Mission: Gummistiefel anziehen, Schaufeln auspacken, Löcher graben, Bäume pflanzen.

20 Bäume haben nun ein neues Zuhause bekommen und dürfen in den nächsten Jahren wachsen und gedeien. Der Baum „Ladakh“bekommt auch ein schönes Plätzchen und nach 3 Stunden Arbeit sind alle zufrieden und happy: Kinder, Kollegen und der Chef natürlich.

Danke auch an Julius – unseren Landschaftsgärtner, der uns mit Rat & Tat zur Seite stand und die Welt jeden Tag ein bisschen grüner macht.

Team Bawa, Oktober 2019


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Traditionelle balinesische Segnung


15. Oktober 2019

Auf unserer Hochzeitsreise nach Bali und Sumba durften wir ein paar spannende und einzigartige Momente miterleben.

Als besondere Überraschung organisierten meine Kollegen eine traditionelle balinesische Segnung in einem kleinen, authentischen Dorf in der Nähe von Ubud.

Mein Mann und ich wurde von unserem Hotel abgeholt und 45 Minuten außerhalb von Ubud gefahren. Wir wussten bis dato nicht wo es hingeht und was mit uns passieren wird. Als wir in dem traditionellen Dorf ankamen, fuhren wir zu einem kleinen Tempel. Weit und breit gab es keine Touristen – nur uns, die Einheimischen und einen Priester. Mit Sarongs ausgestattet durften wir den nun zusammen mit dem Priester den Tempel besuchen. Die Stimmung war unbeschreiblich – einfach magisch.

Wir waren sehr aufgeregt, da wir nicht wussten, was auf uns zukommen wird. Als Erstes versuchte der Priester herauszufinden, welche Art von Segnung für uns passend ist. Durch die Geburtsdaten und den Wochentag der Geburt konnte der Priester uns den Elementen im balinesischen Kalender zu ordnen. Durch diese Zuordnung erzählte er uns einiges über unsere Persönlichkeiten. In der Tat war es etwas erschreckend wie viel es war. Es erinnerte uns ein bisschen an die verschiedenen Bedeutungen der Sternzeichen. Anschließend laß uns der Priester aus den Handflächen.

Eigentlich bin ich sehr skeptisch gegenüber solchen Dingen. Es war jedoch wirklich faszinierend wie viel Wahres der Priester über uns sagen konnte, obwohl er uns gerade zum ersten Mal gesehen und gesprochen hat. Durch die Zuordnung und Kreuzung der Elemente von meinem Mann und mir wurde anschließend eine Klangzeremonie vorbereitet. Wir wurden mit heiligem Wasser gesegnet und bekamen so nochmal eine ganz eigene, persönliche und wunderschöne Hochzeits-Zeremonie.

Ein unglaubliches Erlebnis mit vielen besonderen Eindrücken. Der Einblick hinter die Kulissen – ganz traditionell, sehr spirituell und einfach wunderschön. Wir werden es bestimmt niemals vergessen und immer wieder an die Worte des Priesters zurückdenken.

 

Nicole Möckel, Oktober 2019


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Galungan Fest auf Bali


12. September 2019

Galungan ist der Jahrestag der Schöpfung der Welt und einer der wichtigsten Feiertage auf Bali. Nach dem balinesischen Kalender wird Galungan einmal alle 210 Tage gefeiert und leitet eine 10-tägige Festzeit ein, die mit dem Kuningan-Fest endet. In dieser Zeit besuchen Götter und die Geister verstorbener Vorfahren die Erde und verweilen unter den Menschen und ihren Familien. Der erste und wichtigste Tag „Hari Raya Galungan“ ist immer ein Mittwoch. Am letzten Tag werden die Götter und Ahnen feierlich verabschiedet und verlassen die Erde wieder.

Die Vorbereitungen des Festes sind sehr aufwändig und werden von den Balinesen mit viel Liebe zum Detail und großer Vorsicht ausgeführt. Palmenblätter werden geflochten und zu kunstvollen Figuren kreiert. Frische Blumen und Opfergaben werden aufgestellt. In den Straßen verteilt sich der Duft von Räucherstäbchen und eine mystische Magie liegt in der Luft. Die Straßen, Tempel und Häuser werden anlässlich des Festes mit Penjors geschmückt: große und gebogene Bambusstäbe, die mit verschiedenen Früchten, kleinen Reiskuchen, Blumen und einem Stück weißen oder gelben Stoffes geschmückt werden.

Die Balinesen selbst tragen ihre schönsten Trachten, eingewickelt in Sarongs mit wunderschönen Spitzenhemden und -blusen feiern sie 10 Tage lange gemeinsam mit den Göttern und Geistern. Diese faszinierende Eleganz findet man auf der kompletten Insel und als Besucher ist man jederzeit willkommen, um unvergessliche Momente mit den Balinesen hautnah mit zuerleben. 

Das nächste Galungan Fest auf Bali findet vom 19. Februar – 29. Februar 2020 statt. Seien Sie mit dabei und kontaktieren Sie uns für eine unvergessliche Reise nach Bali.

 


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Lombok


4. September 2018

Lombok – vor Wochen erschütterten Erdbeben die Insel und lassen die Bewohner seither nicht mehr zur Ruhe kommen. Jeden Tag bebte es erneut – Häuser stürzten ein, Bewohner flüchteten und verloren ihr komplettes Hab und Gut. Einige schafften es nicht, viele wurden verletzt. Geschätzt 64.000 Häuser wurden vollständig zerstört. Moscheen und Läden sind zusammengebrochen und begruben die Menschen unter den Trümmern.
Viele Menschen bleiben ohne Unterkunft, Essen oder Wasser und benötigen dringend medizinische Versorgung – vor allem in der Region Nord-Lombok. Die berühmten Gili-Inseln, drei winzige und doch beliebte Inseln an der Nordküste Lomboks, wurden stark beschädigt und mussten vollständig evakuiert werden, da es keine Notversorgung, Wasser oder Strom mehr gibt.
Weite Gebiete auf Lombok bleiben ebenfalls ohne Strom und Wasser. Die Nahrungsmittelvorräte sind knapp und die betroffenen Dorfbewohner brauchen dringend Hilfe.

Unsere Partner von Destination Asia und TUGU Hotel Lombok sind direkt vor Ort und helfen rund um die Uhr. Die Mitarbeiter des Hotels haben ihr Zuhause verloren, viele wurden verletzt und von ihren Familien getrennt. Deshalb haben einige unserer Kunden ihren Urlaub umgebucht und die Reisekosten komplett den Angestellten und Angehörigen des Hotels gespendet – jede Hilfe zählt.
Der Service Club Round Table 34 Memmingen unterstützte Lombok mit vorerst 3000 Euro. Davon wurden Wassertanks und –pumpen, Wasserfilter, Schläuche und Generatoren gekauft. Außerdem benötigen die Notstandorte Essen, Trinken, Matratzen und Zelte. Mit Konvois wurden die Maschinen und Spendenlieferungen in die Notstandorte im Nordwesten der Insel geliefert.
Die Bereitstellung der gekauften Ausrüstung reichte aus, um 4 voll funktionsfähige Wassernotstationen einzurichten. Die Erste-Hilfe-Lieferungen kommen von Bali und werden mit dem Boot nach Lombok gebracht. Es wird weiterhin Geld gesammelt, denn leider ist noch kein Ende in Sicht. Ingenieure helfen vor Ort die Evakuierungslager einzurichten, damit die Menschen fließendes Wasser, Strom und Erste-Hilfe bekommen.

Danke an TUGU Hotels, Destination Asia und Round Table 34 Memmingen für die Unterstützung.


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