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Was passiert in der Welt? Welche neuen Hotels haben eröffnet? Wo findet man den Traumstrand? Welches Restaurant ist eine Reise wert?

Wir reisen für Sie um die Welt und entdecken immer wieder neue, tolle Geheimtipps. Hier erfahren Sie mehr…

Santorini View
02.09.2021
Mykonos & Santorini - Part 3

Weiter geht's.... zu einem entspannten Mittagessen im kleinen Boutique Hotel Mystique in Oia. 

Mystique Hotel Santorini Lunchtime

Wow! Hier erleben wir das typische Santorini Feeling. Alles in weiß, bzw. in cremefarben. Das Hotel ist direkt auf die Felsen gebaut. Zu den Zimmer gelangt man nur zu Fuß einige Treppen und Stufen bergab. Hier ist somit das Workout gleich mit dabei ;)

View Mystique Hotel Santorini

Die Zimmer sind alle höhlenartig in den Felsen hinein gebaut. Jedes Zimmer ist anders und ganz individuell gestaltet. Viele mit privatem Pool oder Whirlpool.  Villa Mystique Hotel Santorini

Von überall hat man jedoch einen uneingeschränkten Traumausblick. Wahnsinn!

 

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Nach dem Lunch geht es weiter Richtung Süden. In das kleine und charmante Dorf Megalochori. Kleine Gassen, weiße Häuser und Kirchen mit blauen Dächern und prächtigen Glockentürmen. Das Dorf wirkt noch ein bisschen verschlafen, aber genau das macht es so authentisch und charmant. Es gibt viele kleine Tavernen und einige Tante Emma Läden. Die umliegenden Berge und Weinbaugebiete betten das Dorf perfekt ein. Wir fühlen uns hier sofort wohl und haben das Gefühl nun auch noch das wahre griechische Leben kennen zulernen. 

Megalochori Santorini

Mittendrin ist unser Boutique Hotel Vedema, in dem wir die letzten 2 Tage verbringen werden. Es schmiegt sich perfekt in seine Umgebung ein. Die über 400 Jahre alten Gemäuer wurden perfekt restauriert. Ein alter Weinkeller mit Katakomben lädt zu Weinverkostungen ein.

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An 3 Pools können sich die Gäste entspannen. Die Kombination aus alten Gemäuern und modernen Design ist magisch und einfach perfekt.

Vedema Santorini Pool Area

Von hier aus ist man in nur 20 Minuten am schwarzen Vulkanstrand Perivolos und kann den Beach Club des Schwesterhotels Istoria genießen.

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Der Strand lädt mit unzähligen Restaurants, Bars, Beachclubs und Wassersportangeboten zum Verweilen ein. Trotzdem ist es nicht überlaufen und man kann wunderbar entspannen. Das Boutique Hotel Istoria ist mit nur 12 Suiten exklusiv für Erwachsene. Traditionelle Baumaterialien, einfacher Luxus und Elemente aus der ganzen Welt laden die Gäste hier zum Entspannen ein.

Room Istoria Hotel Santorini

Das Restaurant verwöhnt mit frischem Fisch und Gemüse aus dem Biogarten.

Entrance & Restaurant Istoria Hotel Santorini

Am Nachmittag fahren wir noch zum Vlychada Beach. Die umliegenden steilen Kalksteinfelsen wirken so unglaublich mächtig und malerisch. Viele Jahrhunderte wurden sie von Wellen und Wind kunstvoll "geschnitzt". Diese Aussicht zieht sich den kompletten ca. 800 Meter langen Sandstrand entlang. 

Anschließend brechen wir zum Leuchtturm Akrotiri auf und erleben den schönsten Sonnenuntergang unserer Reise. Vom Leuchtturm aus hat man einen wunderschönen Blick über Santorini.

Sunset Leuchtturm Akrotiri Santorini

Zum Abend genießen wir in unserem Hotel Vedema noch ein exklusives 5 Gänge Menü in den 400 Jahre alten Gemäuern. Ein perfekter Abschluss einer aufregenden und wunderschönen Reise. 

Vedema Dinner at Night

Wieder einmal wurden wir darin bestätigt wie gastfreundlich und liebenswert die Griechen sind und wie unglaublich schön und abwechslungsreich das Land doch ist.

Kalinychta und bis bald,

Sara & Ela

Santorini OMMA
02.08.2021
Mykonos & Santorini - Part 2

Kaliméra - unsere Reise geht weiter nach Santorini. Wir fahren mit der Fähre ca. 2,5 Stunden. 

Die Überfahrt ist wirklich super einfach, (wenn man vorher alles gebucht hat und die Tickets auf dem Handy sind).

Hinfahren, in der Auto- Schlange (15 Autos) warten und an Board fahren. Die Fahrt ist wirklich sehr angenehm. Viel Platz, Boardküche mit kleinen Speisen, super bequeme Sitze, freundliches Personal. 2,5 Stunden später sind wir schon in Santorini.

Ankunft Santorini.

Santorini Ankunft

Wahnsinn - diese Aussicht. Wir fahren die Serpentinen Straße nach oben und haben bestimmt 10 mal gestoppt , um Fotos zu machen. In der Ferne sieht man die Städte / Hotels, die an die Klippen gebaut sind in weiß erstrahlen. Es wirkt, als würde dort Schnee liegen 🙂 Wir fahren weiter Richtung Norden - Richtung Oia. Der Verkehr ist anders als auf Mykonos. Ein bisschen weniger und ruhiger. Oder ich bin die griechischen Fahrverhältnisse mittlerweile einfach schon gewohnt. 

Nach ca. 30 Minuten kommen wir in unserem Boutique Hotel OMMA an und werden sehr herzlich begrüßt. Mit frisch gemachter Limonade und Champagner.

Welcome OMMA Santorini

Unsere Villa liegt direkt am Pool, jedoch mit ein paar Palmen und Büschen davor - für etwas Privatsphäre. Diesmal genießen wir einen eigenen Jacuzzi, den meine kleine Begleitung natürlich gleich testet und für gut befindet.

OMMA Santorini - Villa Outside

Das Hotel ist anders als das KALESMA, alles ist in weiß gehalten und mit schwarz und grau kombiniert. Es sieht sehr stylisch aus, dennoch fühlt man sich zu Hause. Wir fühlen uns super wohl in unserer Suite. 

Abends bekommen wir eine Restaurant Empfehlung vom Manager. Er reserviert uns einen Tisch bei Dimitri.

Wir fahren an das Ende der Insel und laufen unzählige Stufen die Klippen herunter. Unten erwartet uns eine Reihe verschiedener Fischer Restaurants. Traditionell, authentisch, mit unglaublichen Ambiente - direkt am Wasser.

Santorini - Sunset Dinner Dimitri

Gut, dass wir reserviert haben. Wir genießen super leckeren und frischen Fisch mit tollem Ausblick, netter Gesellschaft und gutem Preis. 

Next Day - Time for hiking

Rock Skaros - Santorini

Nach einem ausgewogenen und reichhaltigen Frühstück, wollen wir ein bisschen die Gegend erkunden. Vom Omma aus hat man einen herrlichen Blick auf den Rock Skaros. Entweder wandert man direkt vom Hotel los oder fährt in das nächste Städtchen Imerovigli und läuft von dort aus los. Es lohnt sich. Der Weg einmal um den Berg und auch auf den Rock selbst ist wirklich schön. Währenddessen genießen wir traumhaften Ausblick über den Ozean und an beide Enden von Santorini.

Rock Skaros - Santorini

Auf dem Weg sind ein paar alte Ruinen - perfekt zum Klettern oder Bilder machen..

Abends essen wir im Anogi in Imerovigli - wieder eine persönliche Empfehlung des Managers. Heute mal kein Seafood und ich glaube, ich habe noch nie so ein leckeres Souvlaki gegessen. 

Danach geht es zurück ins OMMA und wir genießen noch den Sonnenuntergang vom Pool aus. Mit leckeren Drinks und Popcorn. 

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Am nächsten Tag geht es weiter und es heißt erstmal Abschied nehmen - wir kommen aber definitiv wieder... 

 

Mykonos und Santorini
30.06.2021
Mykonos & Santorini - Part 1

Unsere Reise geht diesmal nach Griechenland - auf die wunderschönen Inseln Mykonos und Santorini. Unsere Reise? Ja genau, ich reise diesmal nicht alleine - sondern mit meiner 6-jährigen Tochter. 

In Mykonos angekommen holen wir uns erstmal unser Mietauto - damit sind wir mobil, können jeden Strand und jede Bucht erkunden und die Insel kennenlernen. Am Anfang ist es eine Umstellung, hier fährt man anders als in Deutschland. Die ersten 10 Minuten fahre ich ziemlich vorsichtig und langsam. Mit der Zeit gewöhnt man sich jedoch an den hiesigen Fahrstil. Es erinnert ein bisschen an Autoscooter fahren auf dem Jahrmarkt. Ich hoffe nur, wir kommen ohne Schäden wieder nach Hause ;)

Wir fahren erstmal in unser Hotel - das KALESMA

Mykonos - Kalesma

Kalesma bedeutet auf griechisch "einladen" und genau das passiert, als wir das kleine Boutique Hotel betreten. Wir fühlen uns sofort willkommen und eingeladen. Wir genießen unseren Welcomedrink an der Poolbar, lauschen zu sanfter Loungemusik und nehmen alle neuen Eindrücke auf. Es schmeckt nach Freiheit und Urlaub! 

Das KALESMA ist ganz im kykladischen Stil. Open-Air-Konzept, weiße Wände, runde Formen und sanfte Erdtöne sprühen eine angenehme Wärme aus. Das Restaurant und die Bar sind offen, lichtdurchflutet und einladend. Das Kalesma wirkt im gesamten sehr ruhig, modern und entspannt. Der eigene Bio Garten, in dem Gemüse und Kräuter angepflanzt werden, liegt hinter den Villen. Eine kleine Kapelle kann für Hochzeiten gebucht werden. Eine Traum Location, um zu heiraten. Vielleicht sag ich hier noch ein zweites mal "Ja". 

Mykonos - Kalesma

Weiter geht es in unsere Suite mit eigenem Pool und Meerblick. Meine Tochter ist begeistert - sie hatte niemals mit einem eigenen Pool gerechnet. Sie muss ihn natürlich sofort testen und kann es kaum glauben, dass sie direkt aus dem Schlafzimmer ein paar "Arschbomben" reinmachen kann. Ich bin auch glücklich und kann mich entspannen. 

Alle 25 Suiten liegen Richtung Sonnenaufgang, den wir die nächsten 2 Tage beim aufwachen aus unserem Bett genießen dürfen. Die zwei großen 3 und 4 Bedroom-Villen liegen auf der anderen Seite mit traumhaften Ausblick zum Sonnenuntergang. Sie können außerdem kombiniert werden, sodass man eine große Villa mit 7 Schlafzimmern hat. 

Mykonos - Kalesma

Wir genießen den restlichen Tag am Pool - mit unglaublicher Aussicht auf die Ägäis, ein paar Luxusyachten in der Ferne, wir lesen, spielen, genießen, schlafen und kommen an. 

Abends geht es nach Mykonos Town. Die Boutiquen, Shops, Restaurant und Bars haben hier bis mindestens 1 Uhr nachts geöffnet. Es kühlt ein bisschen ab und die Urlauber und Einheimischen kommen alle aus ihren Häusern und machen die Nacht zum Tag. Das typische griechische Leben spielt sich hier ab und es macht richtig Spaß. 

Mykonos Town

Stylische Bars, griechische Tavernen, Restaurants mit frischem Fisch findet man direkt am Hafen, außerdem unzählige kleine Souvenirs Shops mit Schmuck und ausgefallener Mode. Allein die kleinen weißen Gassen sind schon einen Besuch wert. Nur aufpassen, dass man sich hier nicht verläuft. 

Den nächsten Tag starten wir mit einem langen und leckeren Frühstück im Restaurant Peru Ubu. Das bekommt man im KALESMA bis 12 Uhr à la Carte serviert und es lässt wirklich keine Wünsche offen. Frische Säfte, ausgefallene, gesunde Speisen. Eine gluten-, laktosefreie und vegane Auswahl. Herzhaftes und Süßes - alles was man für einen perfekten Start in den Tag braucht. 

KALESMA Breakfast

Tagsüber erkunden wir den Lia Beach im Osten der Insel und machen noch eine kleine Wanderung zur Bucht Tsagari Beach. Hier sind wir fast alleine und genießen türkisfarbenes Wasser, Sonne & Ruhe pur.

Mykonos Beach

Am Abend lassen wir uns den Sonnenuntergang im KALESMA nicht entgehen. Das Restaurant Peru Ubu ist der Mittlerpunkt des Hotels und hier treffen sich über den Tag verteilt immer wieder Hotelgäste auf ein Getränk und ein bisschen Smalltalk. Außerdem genießt man hier leckeres Mittagessen oder ein ausgefallenes Dinner mit Sonnenuntergang inklusive.

Mykonos - KALESMA

Am nächsten Tag geht es für uns weiter nach Santorini.

to be continued... 

Wild Coast Tented Lodge - Sunrise
21.04.2021
Sri Lanka zu Covid 19 Zeiten

Sri Lanka ist derzeit kein Risikogebiet und die Einreise ist ohne Quarantäne möglich. Ein spezielles Hygienekonzept lässt Reisen im Land wieder zu. Zu dem Konzept zählt u.a. sich während des Aufenthaltes mehrmals testen zu lassen und eine Unterbringung in spezifizierten Hotels. Ein guter Zeitpunkt, sich die Hotels der Gruppe Resplendent Ceylon anzuschauen!

Sri Lanka Airlines bietet mehrmals in der Woche einen Direktflug von Frankfurt nach Colombo an. Beim Check In wird bereits unser negativer Covid 19 Test geprüft. Innerhalb von ca. 10,5 Stunden sind wir in Colombo gelandet. Unsere Fahrer begrüßen uns am Flughafen. Die ersten Covid 19 Vorkehrungen zeigen sich. Die Fahrer sind durch einen Schutzanzug, Maske und Visier geschützt. Unser Gepäck wird desinfiziert und verladen. Nach ca. 4 Stunden Transferzeit erreichen wir das Ceylon Tea Trails. Ein Hotel, welches aus fünf eigenständigen Bungalows besteht und wir dürfen im Tientsin Bungalow wohnen. Tientsin liegt in der Nähe eines Dorfes umgeben von wundervollen Gärten. Begrüßt werden wir sehr herzlich von dem Team, welches sich die nächsten drei Nächte um uns kümmert. Der Bungalow besteht aus 6 Zimmern bzw. Suiten, einem Wohnzimmer und einer großen Terrasse mit Garten. Klein, charmant und sehr privat. Erstmal ankommen und den Bungalow erkunden.

Sri Lanka - Ceylon Tea Trails

Am Nachmittag genießen wir unseren Afternoon Tea auf der Terrasse. Das Service Personal ist sehr aufmerksam und doch kaum zu merken.  Unseren ersten Abend lassen wir mit einem tea infused Dinner ausklingen. Der erste Morgen beginnt mit einem sensationellen Frühstück.  Es wird jeder Wunsch erfüllt, veganes, laktosefreies Frühstück, verschiedene Eierspeisen, Obst etc., alles a la carte.

Nachdem wir uns gestärkt haben, erkunden wir die Umgebung. Eine kleine Wanderung mit unserem Guide durch die Teeplantagen.

Sri Lanka - Ceylon Tea Trails - Bushwalk

Nach dem Walk erlernen wir bei einem Kochkurs die Zubereitung verschiedener Currys. Von weitem duften die Gewürze. Mit Hilfe des Chefkochs bereiten wir unser Mittagessen zu.

Sri Lanka - Ceylon Tea Trails - Cooking Class

Bei einer Unterkunft inmitten von Teeplantagen darf eine Teeverkostung nicht fehlen.  Aufgrund von Covid 19 Vorkehrungen dürfen wir leider nicht die Teefabrik besuchen. Die Teeverkostung findet in unserem Bungalow auf der Terrasse statt.

Ceylon Tea Trails - Tea Tasting

Den Rest des Nachmittags entspannen wir am Pool und lassen die Seele baumeln. In der Zwischenzeit erhielten wir unser negatives Testergebnis vom Anreisetag. Ab jetzt dürfen wir uns in den Resplendent Ceylon Hotels frei ohne Maske bewegen.  Es kommt Urlaubsgefühl auf! Lediglich auf den Transfers ist es verpflichtend, eine Maske zu tragen. Unabhängig von unserer Maskenfreiheit schützt das Personal uns weiterhin mit Maske und Visier. Während unseres Aufenthaltes erfahren wir, dass sich das Personal in den Resplendent Ceylon Hotels vor Arbeitsbeginn in eine 14-tägige Quarantäne in der Hotelunterkunft begibt. Ein gutes Konzept, um die Gäste und das Personal zu schützen. Wir fühlen uns sicher und können relaxen…

Am nächsten Tag dürfen wir zwei weitere Bungalows des Ceylon Tea Trails besichtigen. Jeder Bungalow besticht durch sein individuelles Design und Lage.

Dunkled Bungalow:

Ceylon Tea Trails - Dunkeld Bungalow

Castleragh Bungalow:

Ceylon Tea Trails - Castleragh Bungalow

Am nächsten Tag fahren wir weiter zur Wild Coast Tented Lodge. Die Fahrzeit beträgt ohne Pausen ca. 6,5 Stunden. Alternativ kann der Transfer per Wasserflugzeug oder Helikopter durchgeführt werden.

Sri Lanka - Wild Coast Tented Lodge

Am Nachmittag treffen wir in der Wild Coast Lodge ein. Erstmal ein spätes Mittagessen und die Lodge erkunden. Die Lodge liegt am Yala Nationalpark und zugleich am Meer. Sie bezaubert durch ihr Design, Ausstattung und besondere Lage. Die Zelte sind luxuriös ausgestattet und bieten alle Annehmlichkeiten. Einige der Zelte besitzen einen eigenen Pool.

Sri Lanka - Wild Coast Tented Lodge

Beim Mittagessen haben wir schon feststellen dürfen, der Service ist sensationell. Dies zeigt sich ebenfalls beim Sundowner und  Abendessen. Jeder Abend wird mit einem Sundowner am Meer eingeläutet. Das Personal hat den Strandabschnitt und die Lodge mit Lichtern ausgestattet. Richtig romantisch…

Wild Coast Tented Lodge - Sundowner

Für das Abendessen wählt die Lodge jeden Abend einen special Place. Am ersten Abend an der Bucht, am zweiten Abend  romantisch auf einer Düne im Kerzenschein.

Wild Coast Tented Lodge - Dinner

Der Yala Nationalpark lädt zur Safari Tour ein. Beim Aufenthalt ist eine Fahrt pro Tag inkludiert.

Da wir am ersten Tag an keiner Tour teilnehmen konnten durften wir am nächsten Tag morgens und nachmittags fahren. Wir hatten sehr viel Glück und haben mehrere Leoparden, Büffel,  Elefanten und einen Lippenbär, welcher etwas schüchtern im Gebüsch war, gesehen.

Wild Coast Tented Lodge - Safari Tour

Am Tag der Abreise wollen wir nicht den Bush Walk zum Sonnenaufgang verpassen. Der Ranger erklärt die unterschiedlichen Pflanzen oder welche Tiere sich in der Lodge aufgehalten haben aufgrund der Spuren im Sand.

Sri Lanka - Resplendent Ceylon Hotels

Auf dem Weg zum Cape Weligama besuchen wir das Elefant Transit Home in Udawalawe. Die Elefantenwaisen werden hier aufgepäppelt und zu einer Herde zusammengeführt, damit diese wieder ausgewildert werden kann. Ein tolles Projekt und artgerecht!

Sri Lanka - Elephant Transit Home

Nach Ankunft im Cape Weligama erkunden wir das Resort und die verschiedenen Zimmerkategorien. Das Resort ist ein Suiten und Villen Hotel.  Die Einstiegskategorie besticht mit einer Zimmergröße von 130 qm². Die Villen unterscheiden sich hauptsächlich in der Größe. Zwei bis drei Villen teilen sich immer einen privaten Pool. Alternativ gibt es einen Familienpool oder den mehrfach ausgezeichneten Moon Pool (Infinity Pool).

Sri Lanka - Cape Weligama

Das Resort liegt auf einer Klippe und hat rechts und links eine Bucht um im Meer baden zu gehen. Ein neues Highlight wird in den nächsten Monaten eröffnet. Das Hotel hat demnächst seinen eigenen Beach Club mit privatem Sandstrand ca. 10 Minuten vom Resort entfernt.

Sri Lanka - Cape Weligama

Am Nachmittag genießen wir unseren Afternoon Tea und schauen einigen Surfern beim Wellenreiten zu.

Auch die Kulinarik kommt in diesem Resort nicht zu kurz.  Das Hauptrestaurant bezaubert mit einem atemberaubenden Blick über das Meer.

Sri Lanka - Cape Weligama

Der nächste Morgen startet früh, wir möchten gerne Blauwale sehen. Die Chance zu dieser Jahreszeit Wale zu sehen ist 50:50 laut unserer Crew auf dem Katamaran. Das Glück ist auf unserer Seite und wir spotten drei unterschiedliche Blauwale. Nach der aufregenden Walsuche genießen wir die Zeit auf dem Sonnendeck und lassen die Seele baumeln. Plötzlich spielt eine Gruppe Delphine am Bug unseres Katamarans. Eine schöne Überraschung…

Sri Lanka - Cape Weligama - Whale Watching

Am Nachmittag relaxen wir am Moon Pool und genießen den Ausblick.

Sri Lanka -Cape Weligama - Pool

Der letzte Tag unserer Reise starten wir mit einem leckeren Frühstück. Die besondere Reise mit Resplendent Ceylon Hotels neigt sich dem Ende zu. Bevor es in den Flieger zurück nach Deutschland geht, genießen wir die letzten Stunden am Pool und lassen uns mit einer Massage verwöhnen. Ein Traum!

Sri Lanka - Cape Weligama

11.08.2020
Willkommen in Lappland

Moltebeeren, Rentiere und Saunen – auf unserer Reise an den nördlichen Polarkreis haben wir gelernt, was für eine wichtige Bedeutung sie für die Einheimischen darstellen.

Nach einem Zwischenstopp in Helsinki geht es mit einer kleinen ATR 72-500 Propellermaschine weiter Richtung Norden, einen Ort an dem die Sonne im Sommer nie unterzugehen scheint, eine Stadt, die offiziell Stadt des Weihnachtsmannes genannt wird – Rovaniemi. Wir befinden uns kurz über dem nördlichen Polarkreis.

Nachdem wir am Flughafen abgeholt wurden, geht es weiter in die endlose Wildnis der Taiga zur Octola Lodge. Die Lodge ist in 2 Bereiche aufgeteilt, einmal mit 4 Schlafzimmern und einmal mit 6 Schlafzimmer. Sie kann entweder komplett gemietet werden oder auch von 2 unterschiedlichen Parteien. Wir erleben den Luxus, die komplette Lodge für uns zu haben und erkunden erstmal jeden Winkel der traumhaften Anlage mitten im Nirgendwo. 

Die nächsten Tage verwöhnt uns der hauseigene Koch Hannu mit seinen Köstlichkeiten. Zum Beginn gibt es eine Fischsuppe, wie wir sie noch nie gegessen haben. Selbstverständlich wurde der Fisch von den Bewohnern der Region selbst gefangen.

Janne Honkanen, der Gründer von Luxury Action und Besitzer der Lodge gibt uns an diesem Tag Einblicke in die beeindruckende Geschichte von Octola, wobei Octo für die sogenannten acht Jahreszeiten der Arktis und -la für Luxury Action steht. Janne konnte hier bereits die ein oder andere Royal Family beherbergen.

Es dauerte auch nicht lange, bis wir bei einer Erkundungstour mit den Bikes auf eine Rentiermutter und ihr Kalb stoßen. Neugierig strecken sie uns ihre Ohren entgegen und verschwinden anschließend wieder in der Taiga.

Am nächsten Morgen besuchen wir Irene und ihren Mann Ari. Mit einem freundlichen „hei“ (=hallo) begüßen sie uns und führen uns in ihre Werkstatt. Dort erfahren wir viel über die Kultur der Lappländer. Wir stellen fest, dass Irene eine Art wandelndes Lexikon ist und uns wirklich alle Fragen beantworten kann. Wir arbeiten mit Rentiergeweihen und fertigen uns Armbänder mit unseren Initialen als Erinnerung an. Irene erklärt uns, dass die Geweihe nach einer bestimmten Zeit auf natürliche Weise von den Tieren fallen, um Platz für ein neues und größeres Geweih im neuen Jahr zu machen. Ihre Vorfahren lebten als Nomaden, die sogenannten Sami. Für sie stellten die Tiere eine wichtige Lebensgrundlage dar. Transport, Werkzeug, Bekleidung und Essen. Auch heute sind sie wichtiger Bestandteil der finnischen Kultur.

Anschließend laden uns Irene und Ari in ihr Haus ein, in dem es unfassbar leckeren Moltebeerkuchen und selbstgepressten Blaubeersaft gibt. Die Beeren werden an bestimmten Standorten, die jede Familie für sich behält, selbst gepflückt. Auch wir erfahren nicht genau, wo sie die Beeren pflücken und sind einfach nur beeindruckt von dem Geschmack des Kuchens.

Zurück auf der Lodge machen wir uns bereit für ein Abenteuer. Mit speziellen Geländewagen fahren wir durch Lapplands Wildnis. Vorbei an uralten Kiefern, die aufgrund der Temperatur nur sehr langsam, mit engen Ringen wachsen. Wir kommen an eine sehr schlammreiche Stelle. Unser Experience Manager erklärt uns, wie wir am besten durch die Schlammlöcher, die fast einen Meter Schlamm und Morast beinhalten, hindurchfahren. Schließlich geben wir Gas und schaffen es tatsächlich dank der leistungsstarken Maschinen auf die andere Seite, wobei diese und wir natürlich nicht ganz sauber bleiben. Die Fahrt war ein riesen Spaß und den Dreck im Gesicht auf jeden Fall wert.

Nach diesem ereignisreichen Tag lassen wir ihn mit einem Besuch in der harzig duftenden Sauna mit Blick in den Wald und einem köstlichen Abendessen auf der Lodge ausklingen. Später beschließen wir noch in den Whirlpool draußen zu gehen und die unendliche Ruhe der Lappländischen Landschaft auf uns wirken zu lassen. Die wunderschöne Terrasse lädt abends dazu ein, den herrlichen und unendlich langen Sonnenuntergang zu beobachten. Wenn man nicht aufpasst, ist die Nacht vorbei und die Sonne geht wieder auf, da es nie wirklich dunkel wird. Das Schauspiel am Himmel ist einfach einzigartig und war jeden Abend aufs Neue ein Naturschauspiel.

Am letzten Tag möchten wir zu 100 % die Annehmlichkeiten der Octola Lodge genießen. Auf dem 300 ha großen Waldstück (exklusiv für die Gäste der Lodge und den wilden Tieren) kann man wunderbar die Natur auf sich wirken lassen, spazieren oder mit den hauseigenen Fat Bikes biken gehen oder einfach nur schlemmen, saunieren und genießen.

Ein bisschen wehmütig verlassen wir unsere finnischen Freunde, sowohl Bäume, Tiere als auch Menschen.

Wir sind tief beeindruckt von den traditionsbewussten, offenen Lappländern, sowie von der dortigen Natur und freuen uns auf ein Wiederkommen... das nächste Mal im Winter.

Peter Huber, Juli 2020

Griechenland - Amanzoe
06.02.2020
Amanzoe

Aman bedeutet im Sanskrit „Frieden“, das griechische Wort „zoe“ bedeutet „Leben“.

Unsere erste Reise ins Amanzoe - aber definitiv nicht unsere letzte. Am Flughafen nehmen wir uns einen Mietwagen und fahren 2,5 Stunden entlang der Küste, mit wunderschönen Ausblick auf das Meer, vorbei an kleinen Fischerdörfern und dem griechischen Leben. Ein Traum! Alternativ bietet das Amanzoe auch einen Helikopterservice an.

Das Amanzoe ist ein architektonisches Meisterwerk des Stararchitekten Edward Tuttle, der u.a. auch für das Amanjiwo auf Java Verantwortung zeichnet. In Anlehnung an eine antike Akropolis liegt das Resort hoch auf einem Hügel und bietet einen einzigartigen Panoramablick über die Ostküste Peloponnes.

Griechenland - Amanzoe - Terrace

Bei Ankunft im Amanzoe werden wir herzlich vom General Manager Paul Linder und seinem Team in Empfang genommen. Während unserem kompletten Aufenthalts haben sie es geschafft eine Service Qualität zu erreichen, die einen in Europa überrascht und die man eher aus den Aman Resorts in Asien kennt. Das Housekeeping ist praktisch unsichtbar, aber immer dann in der Villa, wenn man nicht da ist, so wie man es als Amanjunkie gewöhnt ist. Niemand fragt nach der Zimmernummer, jeder kennt die Gäste mit Namen. Das Essen ist exzellent mit Spezialitäten aus den verschiedenen Regionen Griechenlands. Das Management ist immer präsent und im Kontakt mit den Gästen. Wir sind begeistert!

Amanzoe - Villa

Die 38 Pavillons und 7 Villen mit bis zu 9 Schlafzimmern des Amanzoe bieten absolute Privatsphäre und sehr viel Platz. Die Villen sind im griechischen Design, alle mit Meerblick und privatem Pool. Den Beach Club des Resorts erreicht man in etwa 5 Minuten mit dem Auto/Shuttle. Dort kann man entspannt den Tag im 50 m langen Pool genießen und im Restaurant lecker essen.

Griechenland - Amanzoe - Pool

Das Fischerdorf Porto Heli ist nur 15 Minuten entfernt. Viele archäologische Ausgrabungsstätten wie Epidaurus, die Zitadelle von Mycenae oder die historische Städte Kranidi und Nafplion sind ebenfalls in der Nähe. Die Inseln Spetses und Hydra sind in wenigen Minuten mit dem Speedboot zu erreichen.

Amanzoe - View

Nach 2 perfekten Tagen verlasse wir schweren Herzens diesen wundervollen und friedlichen Ort - mit dabei viele, neue Eindrücke und garantiert eine exzellente Empfehlung für alle Amanjunkies und Griechenland-Fans.

Griechenland - Amanzoe - Amanjunkie

Denn, unser Meinung nach ist das Amanzoe qualitativ sicher eines der besten Resorts in Europa.

Für weitere persönliche Erfahrungen und Informationen über das Amanzoe oder andere Aman Resort freuen wir uns über Ihren Anruf...

 

COMO Cocoa Island Employees
16.01.2020
Re-Opening COMO Cocoa Island

Das lange Warten hat ein Ende....

 

Re-Opening COMO Cocoa Island

... und wir freuen uns, dass nach einer siebenmonatigen Verwandlung das wunderschöne COMO Cocoa Island wieder eröffnet hat.

Jede Villa wurde neu gestaltet, mit einem frischem Design, neuen und modernen Funktionen und natürlich einem privatem Zugang zum Meer. Die Dächer sind aus gewobenen Kokospalmen-Blättern, maledivische Korallenwände und Holz. Das schöne Ambiente wird von Tageslicht bestimmt. Viele Villen haben außerdem einen privaten Pool dazu bekommen. 

Für Sportbegeisterte gibt es nun ein luftiges Pilates-Studio, ein zweistöckiges Fitnessstudio und ein offenes Yoga-Zentrum mit atemberaubendem 360° Ausblick über den indischen Ozean und die Insel.

Weitere Informationen und Bilder zum COMO Cocoa Island gibt es auch hier >>

 

 

06.12.2019
Sri Lanka - meine Reise in den Süden

Meine Reise beginnt am Flughafen Zürich – mit einem Gläschen Prosecco in der Lufthansa Lounge. Jeder der ein paar Stunden Aufenthalt in Zürich hat, sollte die Gelegenheit nutzen und ihn dort verbringen.  Arbeitsplätze, Ruhebereiche, ein exklusives Restaurant mit warmen und kalten Speisen und ausgewählten Weinen und Spirituosen verwöhnen die Gäste auf höchstem Niveau. Hier macht das Warten wirklich Spaß und die Zeit vergeht fast wie im Flug. Mein Tipp: Gönn es dir!

Ein Nachtflug mit der Edelweiß Flotte bringt dich innerhalb von 10 Stunden direkt nach Colombo. Auf dem Hinflug sitze ich in der Economy – beim Rückflug gönne ich mir dann doch die Economy Maxi Class. Und – es lohnt sich. Kostenlose alkoholische & antialkoholische Getränke, Eiscreme und mehr Beinfreiheit und Platz beim Sitzen, Liegen und Schlafen. Mein Fazit: Ab sofort nur noch Economy Maxi Class mit Edelweiß!

Am Flughafen Colombo werde ich erstmal von der Hitze erschlagen. Doch mein privater Fahrer wartet schon mit kühlen Getränken und einem klimatisierten Mercedes auf mich. Innerhalb von 3,5 Stunden fahren wir nach Tangalle ins Anantara Peace Haven Resort. Dort werde ich von einheimischen Frauen und traditioneller Musik begrüßt. Frisches Kokosnusswasser und der freundliche Empfang lassen mich die lange Anreise schnell wieder vergessen. Mein privater Butler bringt mich in meine exklusive Poolvilla und ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus. Eine große Terrasse mit eigenem Pool und Aussicht auf den grünen Garten und die Kokospalmen, eine freistehende Badewanne, große Dusche und allen Luxus, den man sich vorstellen kann. Ich bin angekommen!

Die nächsten Tage vergehen wie im Flug, ich genieße das Meer, den traumhaften Strand und meinen privaten Pool, schlafe wie ein Engel und speise wie eine Königin.

Hier ein paar Eindrücke von meinem Aufenthalt im Anantara Peace Haven Resort:

Dining

Im Strandrestaurant Verala gibt es ausgezeichnete Langusten, frische Gambas, indische & einheimische Gerichte. Der unglaubliche Ausblick auf das Meer und der romantische Sternenhimmel machen jeden Abend einzigartig.

Im Hauptrestaurant gibt es ein großes Frühstücksbuffet – wer jedoch nicht die komplette Auswahl braucht und es lieber schön, ruhig und entspannt angehen möchte, dem empfehle ich das Frühstück auch im Verala zu genießen. Mit Meeresrauschen und Sand unter den Füßen startest du perfekt in den Tag.

Am Pool gibt es mittags alles von Pasta, über frische Salate (aus dem eigenen Garten) bis hin zu frischem Fisch à la „Catch-of-the-day“.

Einen wirklich einzigartigen Moment kannst du erleben, wenn du „Dining-by-Design“ ausprobierst – entweder wird ein romantisches & privates Dinner auf den Klippen oder direkt am Strand für dich und deine(n) Liebste(n) arrangiert.

Auch sehr interessant ist das Erlebnis „Harvest Table“ – für bis zu 4 Personen. Mit einem Ausflug ins Grüne, den Kräuter- und Gemüsegarten lerne ich die verschiedenen heimischen Pflanzen kennen, die mir anschließend an einem exklusiven „Harvest Table“ inmitten der Felder serviert werden. Ein tolles Erlebnis in einer einzigartigen Umgebung.

Things To Do

Die Safari Tour zum Udawalawe Nationalpark startet um 5 Uhr morgens. Zu sehen sind Elefantenfamilien, eine Vielzahl an unterschiedlichen Vögeln, kleine Krokodile und mit ganz viel Glück einen der 8 Leoparden des Parks. Mein Guide arbeitet seit 5 Jahren im Park und hat bisher (nur) 12 mal einen Leoparden gesehen. Nach der Tour fährt man noch zu einem Elefantenwaisenhaus mit über 40 Babyelefanten. Der Anblick erinnert leider ein bisschen an einen Zoo. Wer schon mal eine „richtige“ Safari (zB in Afrika) gemacht hat, wird sich hier wahrscheinlich etwas langweilen. Ansonsten ist es ganz nett und man bekommt einen kleinen Einblick in die bunte Tierwelt. Um ca. 12 Uhr bin ich wieder zurück im Resort und genieße den restlichen Tag am Strand und Pool.

Nachmittags geht’s weiter mit dem „Nature Walk“. Dieser führt mitten durch die große Anlage des Resorts. Viele exotische Vögel leben hier. Warane, Pfaue, Hühner und andere schöne Tierarten huschen über die Wiesen. Hier und da entdecke ich einen Affen oben in den Palmen. Der Naturforscher erklärt mir alles und ein Einheimischer holt noch eine Kokosnuss von den Palmen und öffnet sie mir zur Erfrischung. Im Vergleich zur Safari Tour habe ich hier wirklich einiges über die einheimische Tierwelt gelernt und gleichzeitig das Resort besser kennengelernt. Die Tour hat sich gelohnt!

Am nächsten Tag wage ich mich zum Yogaunterricht – um 7 Uhr startet die Yogameditation und anschließend gibt es eine Stunde Yoga mit einem unglaublich schönen Ausblick über die Klippen und einer frischen, kühlen Meeresbrise. Ein super Start in den Tag – auch für Yoga-Unerfahrene. Ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe und genieße das Frühstück anschließend noch intensiver.

Am Abend gönne ich mir noch eine Massage. Im Spa Bereich werde ich von einem kompetenten Masseur verwöhnt und genieße 2 Stunden völlige Ruhe und Abgeschiedenheit. Sehr zu empfehlen!

Für Kinder ab 4 Jahren gibt es einen wunderbaren Kids-Club mit viel Spiel & Spaß und einer sehr liebevollen Betreuung. Zusätzlich kann noch ein Babysitter-Service gebucht werden. Das Personal im kompletten Resort ist rundum sehr kinderfreundlich.

Die Reise geht weiter…

… nach Galle, in die Altstadt der holländischen Kolonialzeit. Nach 2,5 Stunden Fahrzeit erreiche ich die schöne kleine Stadt und besuche das Fort, genieße den unglaublichen Ausblick und freue mich den Einheimischen beim Treiben zu zusehen. Auf meiner Weiterfahrt nach Kalutara hält mein Fahrer bei ein paar Stelzenfischern. Ein einzigartiger Anblick, wie sie alle im Meer auf ihren Stelzen sitzen und fischen. Doch Vorsicht: Sobald du ein Foto machen möchtest, wird abkassiert – also entweder zahlen, schnell sein oder den schönen Anblick ohne Kamera genießen.

1,5 Stunden später erreiche ich das Resort Anantara Kalutara und werde von wunderschönen Tänzerinnen und traditioneller Musik in die Lobby begleitet. Die Lobby ist beeindruckend: imposant, lichtdurchflutet und einfach schön. Sie erinnert mich irgendwie an eine offene Tempelanlage, in der man einfach staunt und alles auf sich wirken lässt.

Nach dem Check-In werde ich zu meinem Zimmer begleitet. Ein wunderschön eingerichtetes Zimmer, eine Badewanne mit Meerblick und auf meinem Balkon wartet ein Tagesbett auf mich. Ich setze mich, genieße das Meeresrauschen, die dezente Musik, die aus der Ferne kommt und lasse alles auf mich wirken. Sri Lanka, du hast mich verzaubert!

Meine Erlebnisse im Anantara Kalutara:

Ich starte mit dem privaten Kochkurs „Spice Spoons“. Mit dem Tuk Tuk geht es zu einem kleinen, lokalen Markt nach Kalutara. Der Chefkoch erklärt mir die verschiedenen Gemüsesorten, mache habe ich bisher noch nie gesehen und ich bin sehr neugierig was wir anschließend daraus zaubern werden. Beim Fischmarkt dreht sich leider mein Magen etwas um, 30 Grad im Schatten und ungekühlter Fisch ist dann doch nichts für mein schwaches Europäer Näschen.

Anschließend halten wir noch bei einem Teeladen – die Gerüche sind schon eher mein Geschmack und ich finde ein paar exotischen Mischungen für zu Hause. Unser letzter Stop ist eine alte Gewürz-Fabrik. Ich darf durch die Produktionsräume laufen und bin einfach nur fasziniert. Diese Gerüche, diese Farben, diese Art der Arbeit – unbeschreiblich. Einheimische, halbnackte, alte Männer mahlen täglich Kiloweise Chillischoten, Currys und Gewürzen. Nach 2 Minuten muss ich schon niesen und meine Nase läuft. Aber ich bekomme auch Hunger und Lust, endlich alles zu verarbeiten, was ich gerade gekauft habe.

Zurück im Resort ist schon alles vorbereitet und der Kochkurs beginnt mit einer Einführung in die verschiedenen Gewürze – schmecken, riechen, fühlen – anschließend wird geschnippelt und gekocht. Nach ca. 2 Stunden sind wir fertig und probieren unsere verschiedenen Gerichte aus Indien und Sri Lanka. Jedes schmeckt einzigartig und interessant. Nun verstehe ich auch besser, was in den jeweiligen Gerichten drin ist, wonach sie schmecken und riechen. Als Dankeschön bekomme ich noch eine nette Erinnerung an diesen Tag: Eine Tasche mit meiner Kochschürze, den Rezepten, Gewürzen, einem Schneidebrett und einer kleinen Gewürzbox. Ich bin entzückt und freue mich schon, wenn ich zu Hause einige der Leckereien nachkochen kann. Eine sehr schöne Erfahrung, die ich bestimmt nie vergessen werde.

Am späten Nachmittag mache ich noch einen kurzen Ausflug zum Kalutara Tempel, der älteste Tempel Sri Lankas. Ich bin positiv überrascht – keine Touristen, sehr authentisch und auf seine Weise schön. Leider habe ich keinen Guide dabei, der mir ein paar Dinge erklären kann. Mein Tipp: nur mit Guide!

Abends wird im Resort schon alles für den „Cinema-under-the-stars“ Abend vorbereitet. Auf meinem Bett finde ich die Eintrittskarte zum Kinoabend – eine wirklich nette und schöne Idee. Es duftet nach frischem Popkorn, Sitzsäcke und kleine Tische werden hergerichtet und alle warten gespannt auf 007.

Das Resort hat 2 große Poolbereiche. Der Poolbereich an der Lagune ist für Familien, Kinder und Paare sehr großzügig und lädt zum Entspannen ein. Der Adults-Only Pool, liegt neben dem italienischen Restaurant. Leider muss jeder, der zum Strand möchte, an dem Pool vorbei – somit auch Familien mit Kindern. Der Strand ist mittlerweile sehr schön hergerichtet und man kann wunderbar im Meer schwimmen, einen Cocktail und die Aussicht genießen.

Derzeit wird ein Activity-Park gebaut – mit Actionturm und anderen Aktivitäten. Jet-Ski, Wakeboarden, Bananaboot, ... das Resort bietet verschiedene spannende und spaßige Aktionen für Groß & Klein. Außerdem gibt es große Konferenzräume, die gerne von Firmen für Incentives oder Tagungen genutzt wird.

Im Kinder-Club erleben Kinder ab 4 Jahren täglich Spiel und Spaß und werden von liebevollem Personal betreut. Ein zusätzlicher Babysitter-Service ist ebenfalls buchbar.

Dining

Im eleganten Restaurant Spice Traders herrscht eine wunderschöne, ruhige und romantische Stimmung, das Essen ist authentisch asiatisch und sehr lecker. In einem Pavillon gibt es eine Teriyaki Station mit Live-Cooking.

Das moderne Restaurant Acquolina kann ich leider nicht wirklich empfehlen. Es ist sehr laut, unglaublich hell und hektisch. Das italienische Essen ist trotz alledem super lecker. Wer also im Urlaub nicht auf Pizza, Pasta, Antipasti & Co. verzichten möchte, kann es gerne versuchen. Mein Tipp: Abends einen Tisch am Pool reservieren, dort ist es etwas ruhiger und die Stimmung romantischer.

Das Frühstück im Main Restaurant bei der Lobby ist sehr vielseitig. Eine glutenfreie Auswahl, ein liebvolles Kinderbuffet auf einem kleinen VW-Bus angerichtet, frische Eierspeisen und leckere Kokosnüsse lassen dich herrlich in den Tag starten. Der schweizer Chefkoch beherrscht sein Handwerk einfach einwandfrei und verwöhnt die Gäste auf höchstem Niveau.

Im Anantara Kalutara werden verschiedene Arten des „Dining-by-Design“ angeboten. Ein romantisches Dinner am Strand, an der Lagune oder bald auch in einem einzigartigen Baumhaus mit Blick über die Lagune.

Ein weiteres Highlight ist das voll ausgestattete Hausboot. 30 Personen können hier während einer Rundfahrt ein romantisches Abendessen unter Sternenhimmel genießen.

Kalutara liegt nur 1,5 Stunden vom Flughafen entfernt und ist somit ein schöner erster Halt, bevor du den Rest der Insel erkunden willst. Leider stehen einige Tuk Tuk Fahrer auf den (öffentlichen) Wegen im Resort und möchten immer wieder ihre Dienste anbieten. Dies kann auf Dauer etwas nervig sein, oder auch amüsant, wenn man gerne mit Einheimischen Smalltalk führt.

Immer wieder begegnen einem im Resort freilaufende Warane (Riesenechsen). Das ist wirklich toll und auch sehr spannend die Tiere zu beobachten.

Nach 6 aufregenden, heißen und wunderschönen Tagen geht es mit der Edelweiß Flotte wieder zurück nach Zürich. Mit dabei – viele tolle Erinnerungen, einzigartige Erlebnisse und Gewürze, deren Geschmack und Duft mich immer wieder nach Sri Lanka zurückversetzen werden.

Ich bin sehr dankbar, die Menschen, das Land und das Leben ein bisschen kennengelernt zu haben und freue mich schon auf meine nächste Reise.

 

 

Ela Dollinger, März 2019

 

15.11.2019
Cleanse, Be Active, Ayurvedic & Bespoke

Wir möchten Sie an einen wunderschönen Ort der Ruhe bringen. Schöpfen Sie neue Energie, lernen und erleben Sie Achtsamkeit, finden Sie inneren Frieden mit sich und Ihrer Umwelt.

Kommen Sie in das COMO Shambala Estate auf Bali. Der Name Shambhala kommt aus dem Sanskrit und bedeutet "heiliger Ort der Glückseligkeit" und genau das werden Sie hier finden. Die Gäste erwartet gesunde Küche mit der energiereichen, speziell entwickelten COMO Shambhala Cuisine. Es werden ausschließlich fang- bzw. erntefrische Zutaten sowie Heilkräuter aus ökologischem Anbau verwendet. 

Mit ansässigen Experten - darunter ein Yogalehrer, ayurvedischer Arzt und hauseigener Ernährungsberater - ist es ein „Retreat for Change“. Wer den Wunsch verwirklichen möchte, etwas in seinem Leben langfristig zu ändern, kann bei einem Aufenthalt ab drei Übernachtungen mit einem zielgerichteten Wellness-Programme starten:

Cleanse, Be Active, Ayurvedic und Bespoke.

Unser derzeitiges Angebot für das COMO Shambhala Estate: Bis 30. November buchen und 30% Ermäßigung auf den Übernachtungspreis mit Frühstück (Aufenthaltszeitram: ab sofort bis 23.12.2019).

Gerne schicken wir Ihnen ein individuelles Angebot – melden Sie sich telefonisch oder per Kontaktformular bei uns >>

12.11.2019
Weihnachten unter Palmen?

Wie wäre es zum Beispiel mit den Seychellen? Im Six Senses Zil Pasyon finden die Gäste luxuriöse Poolvillen, atemberaubende Natur und prachtvolle Strände. Das Resort befindet sich auf der nur drei Quadratkilometer kleinen Seychellen-Insel Félicité und nimmt etwa ein Drittel der Insel ein. Félicité bedeutet übrigens "Glückseligkeit" und das werden Sie hier definitiv finden.

Bei einem Aufenthalt von mindestens 5 Nächten erhalten unsere Kunden 20% Ermäßigung auf den Übernachtungspreis mit Upgrade auf Halbpension. (Aufenthaltszeitraum: 01.11.-27.12.2019)


Genießen Sie eine paar Tage die tropische Wärme und erleben Sie einen unvergesslichen Traumurlaub unter Palmen. Ihr persönlicher Butler lässt keine Wünsche offen. Im Spa- und Wellnessbereich dürfen Sie sich rundum verwöhnen lassen und im Yoga- oder Meditationspavillon zur Ruhe kommen. Wem dies zu langweilig werden sollte, kann sich gerne bei einem Kockkurs versuchen, schnorcheln gehen, Fahrrad Touren über die Insel machen, wandern oder die 3 makellos weißen Sandstrände erkunden. Als besonderes Highlight können Sie sich vom internationalen Flughafen mit dem Helikopter abholen lassen und sind innerhalb von 20  Minuten im Resort.

Gerne schicken wir Ihnen ein individuelles Angebot - melden Sie sich telefonisch oder per Kontaktformular bei uns >>

11.11.2019
Loi Krathong

Wenn in Deutschland der Karneval und St. Martin in den Startlöchern stehen,  erstrahlt Thailand in einem ganz besonderen Glanz. Am 11.11. wird das Lichterfest Loi Krathong gefeiert. Übersetzt bedeutet „Loi Krathong“ in etwa „schwimmendes Floß.“  Im zwölften Monat des traditionellen thailändischen Lunisolarkalenders  findet es am Tag des Vollmonds statt. Üblicherweise fällt es in den November.

Loi Krathong ist ein sehr religiöses Fest. Zu Beginn wurde diese Tradition nur in der ehemaligen Hauptstadt Sukhothai in Thailand gefeiert, bis es sich schließlich landesweit verbreitet hat. Nicht nur die Einheimischen praktizieren an diesem Tag ihr traditionelles und buntes Fest.  Touristen aus aller Welt reisen speziell  zu dieser Zeit nach Thailand, um das unvergessliche Spektakel nicht zu verpassen. Das gesamte Land ist an diesem Tag in Feierstimmung. In jeder Provinz, Stadt und jedem noch so kleinem Dorf feiern die Thailänder dieses besondere Fest mit Leidenschaft.

Zur Entstehung gibt es leider keine hundertprozentigen Fakten. Wahrscheinlich hat das Loi Krathong einen hinduistischen Ursprung.  Mit schwimmenden Laternen  wird von einer Danksagung an die Gottheit des Ganges erinnert. Die Thais lassen an diesem Abend tausende  Lichter aufsteigen, geschmückt mit Blumen und brennenden Kerzen. Ebenso lassen sie Bananenblätterschiffchen, die sogenannten Krathongs, zu Wasser. Mitten im Herzen der Metropole Bangkok  gibt es ein riesiges Lichtermeer zu bestaunen.  In Chiang Mai werden an drei Tagen tausende Heißluftballons in die Luft gelassen.  Nicht nur in Thailand wird das Lichterfest in diesem Ausmaß gefeiert, selbst in den Nachbarländern, wie beispielsweise Myanmar oder Laos, feiern die Menschen diese wunderschöne Tradition.  

Nächstes Jahr findet das Lichterfest am 01. November statt. Möchten Sie gerne einmal selbst dieses Spektakel miterleben und vielleicht sogar bis in die Morgenstunden mitfeiern? Das traumhafte Land bietet unzählige Möglichkeiten für eine unvergessliche und definitiv abwechslungsreiche Reise. Hier finden Sie einige Luxushotels in Thailand >>

 

Elia Mendes, November 2019

07.11.2019
Nach 13 Jahren endlich wieder nach Indien...

Meine Reise startet pünktlich am Frankfurter Flughafen. Die Bahn hat unterwegs wieder einmal ein paar kleine Pausen eingelegt, jedoch habe ich diese in weiser Voraussicht in einem „ich will unbedingt nach Indien-Puffer“ mit eingeplant.

13 Jahre ist es her, dass ich das letzte Mal dort war. Es gab Zeiten, da war es mal mein Lieblingsland, aber nach dem 3. Aufenthalt hatten es die Inder geschafft, dass ich erst einmal 13 Jahre Pause brauchte. Aber jetzt geht es wieder hin und ich freue mich auch schon tierisch darauf – ganz speziell auf die vielen kleinen Abenteuer und das leckere Essen. Es ist schon auch ein sehr spannendes Land und langweilig werden kann einem in Indien auf keinem Fall. Ganz viele Menschen, die unbedingt mit dir reden möchten und hinter jeder Ecke lauert wieder eine kleine Überraschung, die einem zum Schmunzeln oder gar zum Staunen bringt. Ja, es gibt viele Menschen und es gibt auch viele arme Menschen dort. Zudem herrscht auch noch ein Zustand den der normale Mitteleuropäer wohl schlicht weg als Chaos bezeichnen würde und irgendwie fragt man sich jedes Mal aufs Neue, wieso kollabiert das Ganze nicht einfach in sich selbst? Aber es sind wieder 13 Jahre vergangen und angeblich scheint alles noch zu stehen. Das macht es zumindest den Anschein, wenn ich mit Ambuj – unserem Mann vor Ort in Delhi telefoniere und mit Ihm mal wieder eine spannende Reiseroute für einen unserer Kunden aushecke. Aber es kann auf jeden Fall nicht schaden, sich selbst einmal wieder zu vergewissern.

Nun betrete ich also den Flieger und merke ganz schnell, dass wenn man Air India bucht, das indische Abenteuer schon beim Betreten des Fliegers in Frankfurt startet. Der Flug wurde vom indischen Fremdenverkehrsamt gesponsert und soll mich direkt nach Delhi auf den Incredible India Tourism Mart bringen. Eine dreitägige Messe mit anschießendem Trip nach Ladakh. Das Gebiet mitten im Himalaya an der Grenze zu China reizt mich schon lange. Da wollte ich unbedingt noch hin. Im Flieger habe ich natürlich einen Sitzplatz in der Mitte erwischt. Ich nehme Platz und sehe mit Erleichterung, dass ich sowohl links als auch rechts von mir keinen großen, dicken Mann, sondern jeweils eine kleine ältere Inderin habe. Glück gehabt denke ich … da habe ich wenigstens einigermaßen Platz. Die Maschine ist noch nicht einmal gestartet, da merke ich, dass die Dame links neben mir die Augen schon nicht mehr offenhalten kann und ihr Kopf sich immer mehr meiner Schulter nähert. Auf Grund der vielen Menschen in Indien, ist Abstand halten eher etwas Unbekanntes - nahezu schon fast Unmögliches.  Und spätestens als ihr Kopf dann leicht schnarchend an meiner Schulter lehnt, bin ich mir endlich 100% bewusst, jetzt geht es nach Indien!!!

Am Ausgang des Flughafens von Delhi wartet bereits Ambuj auf mich. Ganz schön wirr im Kopf von Jetlag und dem viel zu kurzem Schlaf kurven wir gemeinsam durch die Straßen Delhi. Vorbei an herumspringenden Affenbanden, verwahrlosten Obdachlosen und bettelnden Kindern, die Unterführungen und Gehsteige zu Dutzend bevölkern. An einer Straßen Ecke halten wir an. Ambuj springt nach draußen und holt zum Frühstück einen Chai und ein paar Samosas bei einem Typen der seinen Chai- und Frühstücksstand notdürftig aus ein paar alten Brettern zusammengenagelt hat und auch den Anschein erweckt, dass die 1,5 Quadratmeter seines Ladens nicht nur sein Laden selbst, sondern auch sein Zuhause sind.  „Ganz schön scharf die Soße zu den Samosas“, denke ich mir noch und hoffe, dass mein Magen stark ist. Frisch gestärkt geht es weiter Richtung Hotel. Unterwegs erzähle ich unserem relativ jungen Fahrer, dass ich vor 13 Jahren das letzte Mal in Indien war und möchte wissen, wie alt er damals war. Kopfschüttelnd schaut er mich an und sagt, dass ihm während der Fahrt nicht gestattet ist zum Zählen die Finger vom Lenkrad zu nehmen. „Ok, wieder etwas gelernt!“

Ich nächtige im Roseate House und mir fällt ein Stein vom Herzen. Ein ordentliches modernes und neues Hotel mit schönen Zimmern. Auffallend viele junge Inder Ende Zwanzig mit teuren Autos tummeln sich hier. Ich habe das Gefühl, dass der ein oder andere aus Delhi selbst kommt. Wohnt man noch bei den Eltern und ist noch nicht verheiratet, und hat mal kein Bock auf das langweilige Elternhaus, aber besitzt das nötige Kleingeld, mietet man sich halt einfach mal für ein paar Tage in einem Hotel am Stadtrand ein und lässt es sich dort gut gehen.

Später will ich es wissen … Also nehme ich den Schnellzug zum New Delhi Train Station. Ich bin erstaunt. Der Zug ist relativ modern. Hat sich etwa in meiner Abwesenheit hier etwas getan und verändert? Ich komme unterirdisch an. Ein riesiges unterirdisches Hallen-Wirrwarr. Erstaunlich wenig Menschen tummeln sich hier und ich stelle mir mehrmals die frage, ob ich tatsächlich auf dem Weg nach draußen bin?

Aber dann bin ich endlich an der „frischen“ Luft – naja, Luft in Delhi ist nie frisch. Ich stehe direkt vor dem New Delhi Train Station. Und was eben noch etwas gruselig war … die vielen Hallen, in denen kaum Menschen vorzufinden waren, erdrückt mich hier nun fast. Auf einmal ist alles voll mit tausenden von Menschen. Das interessante am Bahnhof hier ist, dass die Menschen aus den unterschiedlichsten Ecken Indiens stammen und etliche ihrer Region entsprechend gekleidet und gestylt sind. Eine kunterbunte Menschenansammlung, die zum Staunen veranlasst. Ich möchte nach Paharganj - in das alte ursprüngliche Delhi. Geprägt von Chaos und jeder Menge Kühen, die hier die Straßen und Gassen besiedeln. Pahargaj liegt jedoch auf der anderen Seite des Bahnhofes.

Aber wie kommt man auf die andere Seite der Gleise? Endlich sehe ich Treppenstufen, die zu einer Brücke über die Gleise führen. Da muss ich hinkommen. Erstmal wird das Gepäck durchleuchtet und der Körper nach Sprengstoff abgetastet … dann darf man das Bahnhofsgelände und die Brücke betreten. In der Mitte der Brücke verläuft ein Zaun. Wer gerade aus will muss sich links einordnen. Hier herrscht Linksverkehr. Das stammt noch von den Briten. Also ordne ich mich links ein. Es ist bitter notwendig, dass hier der Fußverkehr geregelt ist, damit nicht alles zum Erliegen kommt. Es gibt ein paar wichtige Dinge, um den Massen Herr zu werden, z.B. dürfen LKWs erst ab 22 Uhr in die Stadt fahren. Es geht trotzdem alles langsam und zäh vorwärts. Aber irgendwie schaffe ich es doch noch auf die andere Seite des Bahnhofs. Und da steht sie vor mir: die erste indische Kuh auf meiner jetzigen Reise.

Hier in Paharganj fühlt man sich angekommen in Indien - genauso, wie man es sich vorstellt. Enge Gassen, bunt, chaotisch, etwas schmutzig und der Duft von Gewürzten und Raucherstäbchen in der Luft. Ich schlendere durch die Gassen und bestaune die unterschiedlichsten Läden, kleinen Märkte und die Vielzahl an Restaurants, die es hier gibt. Immer darauf achtend nicht in einen frischen Kuhfladen zu steigen. Ein etwa 15-jähriger Junge hinter seinem Simkarten-Stand macht mir wild gestikulierend aus etwa 5 Metern Entfernung unmissverständlich klar, dass er entweder etwas sehr Gutes zu rauchen hat oder zumindest bereit wäre, um etwas derartiges aufzutreiben, dafür durch komplett Alt Delhi für mich zu rennen. Dankend lehne ich ab.

Schrille Musik ertönt aus uralten, aber riesigen Lautsprecherboxen von im Schritttempo vorbeifahrenden von Ochsen gezogenen Karren. Irgendeine Puja – ein religiöses Fest scheint hier gerade abgehalten zu werden. Bunt bemalte Menschen in mir fremdartig vorkommenden Kostümen stehen auf den dekorierten Ochsenkarren. Es wird zusätzlich wild getrommelt und Menschen ziehen tanzend mit den Karren mit. Ja, das ist das wahre Indien! Hinter jeder Ecke wieder eine kleine Überraschung. Ich gehe weiter vorbei an Bettlern ohne Beine tiefer ins Getümmel hinein.

Und dann hängt er an mir. Der Erste auf dieser Reise. Alle Verkäufer habe ich geschafft mit geübter Ignoranz einfach links liegen zu lassen. Dieser hier scheint aber hartnäckiger zu sein. Außerdem hat er nichts zu verkaufen. Er braucht nur Geld. Und er scheint sich fest vorgenommen zu haben, dass ich der bin, der es ihm geben wird. Er versucht es auf die nette Methode. Erst mal bisschen Smalltalk. Aber ich weiß, worauf das hinausläuft und versuche gar nicht darauf einsteigen. Man darf sich dabei nicht unhöflich vorkommen. Ich schaue ihn mir genau an und weiß, wenn ich nicht ihm sofort energisch klar mache, dass ich nicht mit ihm reden will, wird er mir ansonsten die nächste halbe Stunde nicht mehr von der Seite weichen. Ich wechsle die Straßen Seite und sage ihm klipp und klar, dass er mir nicht weiter hinterherlaufen soll. „Gut, der wäre auch abgeschüttelt.“

Es wird langsam Abend und ich mache mich zurück auf den Weg nach Areo City. Wieder im Hotel angekommen sehe ich auf einmal noch mehr sehr gut angezogene Menschen und noch größere Autos. Laute Musik schallt aus dem Eingangsbereich des Hotels. Ich gehe zur Rezeption und frage, was hier los ist. Die nette Rezeptionistin erklärt mir, dass im unteren Teil des Hotels gerade ein Event der Delhi Fashion Week abgehalten wird und fragt mich, ob ich dabei sein möchte. Sie winkt mir mit einer kostenlosen Eintrittskarte. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. 10 Minuten später sitze ich mitten drinnen und sehe den Models bei Ihrer Performance zu. Ja, so etwas kann einem nur in Indien passieren … direkt vom Kuhfladen zum Catwalk!

 

Sven Hassler, Oktober 2019

05.11.2019
Hoch die Hände - Wochenende

Samstag, 9 Uhr: Es regnet leicht, es ist kalt, der Wind weht uns um die Ohren und alle sind müde von der Arbeitswoche. Genau die richtigen Voraussetzungen also, um sich am Wochenende mit den Arbeitskollegen zu treffen. ;) Nein, wir treffen uns nicht zum Brunchen, wir gehen auch nicht zusammen auf den Memminger Jahrmarkt - wir gehen in den Wald!

Treffpunkt nähe Memmingen. Anschließend folgen wir dem beladenen Pick-Up... nach dem 5. Bauernhof und dem 8. Mähdrescher haben wir die Orientierung verloren. Lost im Allgäu. Aber mit einer Mission: Gummistiefel anziehen, Schaufeln auspacken, Löcher graben, Bäume pflanzen.

20 Bäume haben nun ein neues Zuhause bekommen und dürfen in den nächsten Jahren wachsen und gedeien. Der Baum "Ladakh"bekommt auch ein schönes Plätzchen und nach 3 Stunden Arbeit sind alle zufrieden und happy: Kinder, Kollegen und der Chef natürlich.

Danke auch an Julius - unseren Landschaftsgärtner, der uns mit Rat & Tat zur Seite stand und die Welt jeden Tag ein bisschen grüner macht.

Team Bawa, Oktober 2019

23.10.2019
Pasola Ritual auf Sumba

Während unserer Reise verbrachten wir einige Tage auf der wunderschönen Insel Sumba. Im Resort Nihi Sumba Island durften wir neben Spa Safari, Horse Riding, Turtle Release auch ein spannendes Ritual miterleben - das Pasola Ritual. Es findet einmal im Jahr zwischen Februar und März statt.

Ein genaues Datum hat dieses Ereignis nicht, es wird nach ersten Vollmond im Februar und März kann das Datum fest gelegt werden. Wir hatten Glück und es war genau zu der Zeit, als wir im Resort unsere Flitterwochen genossen.

Pasola ist aus einem Stammeskrieg entstanden, welcher bereits seit einem Jahrhundert beendet ist.

Dennoch ist es ein gefährliches Ereignis. Bei unserem Aufenthalt auf Sumba haben uns ein Einheimische erklärt und demonstriert worum es geht.  Mit geschmückten Pferden und passendem Kopfschmuck werden wilde Schlachten mit einen Bambus Speer geritten. Jedoch ist dies nicht ganz ungefährlich ohne Sattel, Helm und vorallem mit Flip Flops. Es gibt auch Verletzte und Tote. Der Glaube besagt, dass nur bei Toten es eine gute Ernte geben wird. Dieses Jahr gab es keine Toten, wir hoffen jedoch, dass die Ernte trotzdem gut wird.

Nicole Möckel, Oktober 2019

 

15.10.2019
Traditionelle balinesische Segnung

Auf unserer Hochzeitsreise nach Bali und Sumba durften wir ein paar spannende und einzigartige Momente miterleben.

Als besondere Überraschung organisierten meine Kollegen eine traditionelle balinesische Segnung in einem kleinen, authentischen Dorf in der Nähe von Ubud.

Mein Mann und ich wurde von unserem Hotel abgeholt und 45 Minuten außerhalb von Ubud gefahren. Wir wussten bis dato nicht wo es hingeht und was mit uns passieren wird. Als wir in dem traditionellen Dorf ankamen, fuhren wir zu einem kleinen Tempel. Weit und breit gab es keine Touristen - nur uns, die Einheimischen und einen Priester. Mit Sarongs ausgestattet durften wir den nun zusammen mit dem Priester den Tempel besuchen. Die Stimmung war unbeschreiblich - einfach magisch.

Wir waren sehr aufgeregt, da wir nicht wussten, was auf uns zukommen wird. Als Erstes versuchte der Priester herauszufinden, welche Art von Segnung für uns passend ist. Durch die Geburtsdaten und den Wochentag der Geburt konnte der Priester uns den Elementen im balinesischen Kalender zu ordnen. Durch diese Zuordnung erzählte er uns einiges über unsere Persönlichkeiten. In der Tat war es etwas erschreckend wie viel es war. Es erinnerte uns ein bisschen an die verschiedenen Bedeutungen der Sternzeichen. Anschließend laß uns der Priester aus den Handflächen.

Eigentlich bin ich sehr skeptisch gegenüber solchen Dingen. Es war jedoch wirklich faszinierend wie viel Wahres der Priester über uns sagen konnte, obwohl er uns gerade zum ersten Mal gesehen und gesprochen hat. Durch die Zuordnung und Kreuzung der Elemente von meinem Mann und mir wurde anschließend eine Klangzeremonie vorbereitet. Wir wurden mit heiligem Wasser gesegnet und bekamen so nochmal eine ganz eigene, persönliche und wunderschöne Hochzeits-Zeremonie.

Ein unglaubliches Erlebnis mit vielen besonderen Eindrücken. Der Einblick hinter die Kulissen - ganz traditionell, sehr spirituell und einfach wunderschön. Wir werden es bestimmt niemals vergessen und immer wieder an die Worte des Priesters zurückdenken.

 

Nicole Möckel, Oktober 2019

12.09.2019
Galungan Fest auf Bali

Galungan ist der Jahrestag der Schöpfung der Welt und einer der wichtigsten Feiertage auf Bali. Nach dem balinesischen Kalender wird Galungan einmal alle 210 Tage gefeiert und leitet eine 10-tägige Festzeit ein, die mit dem Kuningan-Fest endet. In dieser Zeit besuchen Götter und die Geister verstorbener Vorfahren die Erde und verweilen unter den Menschen und ihren Familien. Der erste und wichtigste Tag „Hari Raya Galungan“ ist immer ein Mittwoch. Am letzten Tag werden die Götter und Ahnen feierlich verabschiedet und verlassen die Erde wieder.

Die Vorbereitungen des Festes sind sehr aufwändig und werden von den Balinesen mit viel Liebe zum Detail und großer Vorsicht ausgeführt. Palmenblätter werden geflochten und zu kunstvollen Figuren kreiert. Frische Blumen und Opfergaben werden aufgestellt. In den Straßen verteilt sich der Duft von Räucherstäbchen und eine mystische Magie liegt in der Luft. Die Straßen, Tempel und Häuser werden anlässlich des Festes mit Penjors geschmückt: große und gebogene Bambusstäbe, die mit verschiedenen Früchten, kleinen Reiskuchen, Blumen und einem Stück weißen oder gelben Stoffes geschmückt werden.

Die Balinesen selbst tragen ihre schönsten Trachten, eingewickelt in Sarongs mit wunderschönen Spitzenhemden und -blusen feiern sie 10 Tage lange gemeinsam mit den Göttern und Geistern. Diese faszinierende Eleganz findet man auf der kompletten Insel und als Besucher ist man jederzeit willkommen, um unvergessliche Momente mit den Balinesen hautnah mit zuerleben. 

Das nächste Galungan Fest auf Bali findet vom 19. Februar - 29. Februar 2020 statt. Seien Sie mit dabei und kontaktieren Sie uns für eine unvergessliche Reise nach Bali.

 

04.09.2018
Lombok

Lombok – vor Wochen erschütterten Erdbeben die Insel und lassen die Bewohner seither nicht mehr zur Ruhe kommen. Jeden Tag bebte es erneut – Häuser stürzten ein, Bewohner flüchteten und verloren ihr komplettes Hab und Gut. Einige schafften es nicht, viele wurden verletzt. Geschätzt 64.000 Häuser wurden vollständig zerstört. Moscheen und Läden sind zusammengebrochen und begruben die Menschen unter den Trümmern.
Viele Menschen bleiben ohne Unterkunft, Essen oder Wasser und benötigen dringend medizinische Versorgung – vor allem in der Region Nord-Lombok. Die berühmten Gili-Inseln, drei winzige und doch beliebte Inseln an der Nordküste Lomboks, wurden stark beschädigt und mussten vollständig evakuiert werden, da es keine Notversorgung, Wasser oder Strom mehr gibt.
Weite Gebiete auf Lombok bleiben ebenfalls ohne Strom und Wasser. Die Nahrungsmittelvorräte sind knapp und die betroffenen Dorfbewohner brauchen dringend Hilfe.

Unsere Partner von Destination Asia und TUGU Hotel Lombok sind direkt vor Ort und helfen rund um die Uhr. Die Mitarbeiter des Hotels haben ihr Zuhause verloren, viele wurden verletzt und von ihren Familien getrennt. Deshalb haben einige unserer Kunden ihren Urlaub umgebucht und die Reisekosten komplett den Angestellten und Angehörigen des Hotels gespendet – jede Hilfe zählt.
Der Service Club Round Table 34 Memmingen unterstützte Lombok mit vorerst 3000 Euro. Davon wurden Wassertanks und –pumpen, Wasserfilter, Schläuche und Generatoren gekauft. Außerdem benötigen die Notstandorte Essen, Trinken, Matratzen und Zelte. Mit Konvois wurden die Maschinen und Spendenlieferungen in die Notstandorte im Nordwesten der Insel geliefert.
Die Bereitstellung der gekauften Ausrüstung reichte aus, um 4 voll funktionsfähige Wassernotstationen einzurichten. Die Erste-Hilfe-Lieferungen kommen von Bali und werden mit dem Boot nach Lombok gebracht. Es wird weiterhin Geld gesammelt, denn leider ist noch kein Ende in Sicht. Ingenieure helfen vor Ort die Evakuierungslager einzurichten, damit die Menschen fließendes Wasser, Strom und Erste-Hilfe bekommen.

Danke an TUGU Hotels, Destination Asia und Round Table 34 Memmingen für die Unterstützung.