Reiseverlauf
Hong Kong – Guilin – Yangshuo – Longsheng – Xi’an – Chengdu – Chongqing – Yangtze –
Yichang – Shanghai – Hangzhou – Peking

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Tag 1: Hong Kong

Ankunft in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hong Kong am Nachmittag. Ihr Chauffeur erwartet Sie bereits am Flughafen und Sie fahren zu Ihrem Hotel in der Stadt.

Tag 2: Hong Kong

Heute Vormittag unternehmen Sie eine halbtägige Stadttour durch Hong Kong Island. Die Tour führt Sie zum Sheung Wan Dried Food & Herbal Market und zum Man Mo Tempel auf der Hollywood Road. Es gibt verschiedene Man Mo-Tempel in Hong Kong – sie alle sind den beiden Göttern Man Tai (Gott der Literatur) und Mo Tai (Gott der Kampfkünste) geweiht. Der größte dieser Tempel ist der Sheung Wan Tempel, erbaut 1847.

Mit der Peak Tram fahren Sie dann hinauf auf den Victoria Peak und genießen die beeindruckende Aussicht auf Kowloon, Hong Kong Island und die vielen umliegenden kleinen Inseln. Sie besichtigen den berühmten Fischerort Aberdeen mit seinen zahlreichen schwimmenden Händlern. Besteigen Sie selbst ein kleines Boot und werden Sie für eine kurze Zeit Teil dieser typisch asiatischen Tradition.

Tag 3: Hong Kong – Guilin

Sie verlassen die Metropole Hong Kong und fliegen nach Guilin, Hauptstadt der autonomen Region Guangxi Zhuang. Guilin ist vor allem bekannt für seine schöne Landschaft, die von unzähligen Karstbergen durchzogen wird. Einige der faszinierenden Orte Chinas liegen ganz in der Nähe.

Privattransfer zu Ihrem Hotel.

Tag 4: Guilin – Yangshuo

Frühstück im Hotel. Danach besteigen Sie ein Boot und machen eine Fahrt auf dem malerischen Li-Fluss. Der Fluss Li Jiang ist insgesamt 437 km lang und fließt von seinem Ursprung, den Mao’er Bergen, durch Guilin und Yangshuo und mündet schließlich in den Westfluss, einem Nebenfluss des Perlflusses.

Berühmt ist der Fluss auf Grund der wunderschönen Landschaft wie z.B. die Karst-Landschaft bei Guilin. Diese formen die einzigartigen und bizarren Kegelberge, die die Ufer säumen.

Am späten Nachmittag erreichen Sie Yangshuo, ein hübsches Dorf inmitten der Kegelberge. Hier können Sie über die West Street, die älteste Straße der Stadt bummeln und den Rest des Tages genießen.

Tag 5: Yangshuo

Um die Umgebung heute einmal von einer anderen Seite kennenzulernen, fahren Sie heute mit dem Fahrrad durch die Yangshuo Provinz, wo Sie an Reisfeldern, Bauernhäusern und grünen Kalksandhügeln vorbeikommen. Nach etwa einer halben Stunde Radfahren, fahren Sie etwa 45 Minuten mit einem Bambuskanu auf dem Yulong Fluss, und von dort aus noch einmal weiter mit dem Fahrrad zum Moon Hill. Von hier haben Sie einen fantastischen Ausblick.

Nach dem Mittagessen in einem lokalen chinesischen Restaurant werden Sie nach Fuli Town fahren, und dieses hübsche, mehr als 1.000-Jahre alte Dorf mit seinen Kopfsteinpflastern und Steinhäusern besuchen. Das Dorf ist berühmt für seine Tradition der Fächer- und Schirmherstellung und -verzierung. Sie werden den einheimischen Markt, eine Reisweinherstellung und die Fächerherstellung besuchen.

Tag 6: Yangshuo – Guilin

Heute Vormittag machen Sie einen chinesischen Kochkurs, der Sie zunächst auf den Markt von Yangshuo führt. Hier zeigt Ihnen der Koch die typischen Zutaten der regionalen Küche, die Sie dann anschließend zu einem schmackhaften Mal verarbeiten werden.

Danach Rückkehr nach Guilin und Besuch der beeindruckenden Schilfrohrflötenhöhle („Ludi Yan“), die größte Höhle in Guilin. Die Höhle, die sich im Berg des Lichts befindet, bekam ihren Namen von dem Schilfrohr, das am Eingang der Höhle wächst. Aus diesem können Flöten gefertigt werden – daher der Name. 500 m weit führt Sie der Weg durch die 240 m tiefe Tropfsteinhöhle, hinein in eine Welt aus Stalagtiten und Stalagmiten. Beeindruckend ist auch die große Grotte, der „Kristallpalast des Drachenkönigs“, die Platz für 1000 Menschen bietet.

Tag 7: Guilin – Longsheng – Guilin

Heute fahren Sie durch die schöne Landschaft rund um Guilin nach Longsheng. Die Fahrt dauert etwa 2 bis 2 ½ Stunden.

In dieser Gebirgsregion nördlich der Stadt Guilin siedeln mehrere Minderheiten wie Miao, Yao oder Dong. Diese Minderheiten schufen auch die beeindruckenden Reisterrassen hoch im Gebirge. Die so genannten „Drachenrücken-Terrassen“ ziehen sich entlang der Berghänge immer vom Fuß bis zum Gipfel (auf ca. 800 m Höhe) und ähneln dabei von oben betrachtet einer Kette, die sich durch das Gelände zieht. Die Mehrheit dieser Terrassen wurde bereits während der Ming-Dynastie vor 500 Jahren angelegt, eine für die damalige Zeit beeindruckende Leistungen. Jedoch nur so kann das wenige fruchtbare Land bestmöglich genutzt werden.

Nachmittags Rückkehr nach Guilin.

Tag 8: Guilin – Xi’an

Frühstück im Hotel. Anschließend Transfer zum Flughafen und Flug ins Zentrum Chinas, in die „ewige Stadt“ Xi‘an. Privater Transfer zu Ihrem Hotel.

Die Hauptstadt der Provinz Shaanxi war 4.000 Jahre lang die Hauptstadt Chinas, von der aus 11 Dynastien über das Land herrschten. Während der Tang-Periode bildete Xi’an den östlichen Endpunkt der Seidenstraße und war somit ein wichtiger Ort für ausländische Händler und Angehörige verschiedenster Religionen. Berühmt ist Xi’an heute vor allem durch den Fund der beeindruckenden Terrakotta-Armee, die Sie natürlich besichtigen werden.

Auf dem Weg zum Hotel legen Sie einen kurzen Stopp ein und besuchen das Hanyang Ling Mausoleum. Dies ist die gemeinsame Grabstätte des Kaisers Jingdi (Liu Qi) und der Kaiserin Wang Zhi (Xiaojing).

Nachmittags unternehmen Sie einen entspannten Spaziergang zur schönen Großen Wildganspagode (Dayan Ta), die im Jahr 652 als Gedenkstätte für Kaiserin Wende erbaut wurde, unternehmen. Der Mönch Xuanzang reiste einst durch Indien und brachte von dort unzählige Sutren mit, die er, zurück in seiner Heimat, aus dem Sanskrit ins Chinesische übersetzte. Um diese Schriften angemessen unterzubringen, entwarf er die 64 Meter hohe Pagode.

Im Tang Dynasty Museum werden Sie dann in die Geheimnisse der chinesischen Kalligraphiekunst eingeweiht. Versuchen Sie sich selbst einmal an dieser Art des Schönschreibens.

Zum Abendessen gehen Sie ins „De Fa Chang“ Restaurant, wo Sie ein reichhaltiges Buffet mit den verschiedensten Sorten Dim Sum (gefüllte Teigtaschen) erwartet.

Tag 9: Xi’an

Frühstück im Hotel. Anschließend besuchen Sie die weltberühmte Terrakotta-Armee. In dieser riesigen Grabanlage des ersten gesamtchinesischen Kaisers Qin Shihuangdi befinden sich über 7.000 lebensgroße Soldaten, Pferde, Kutschen und Waffen aus Ton. Dies entspricht einer kompletten Armee dieser Zeit. Jeder Kopf und jedes Gesicht der Soldaten wurde individuell gestaltet. Entdeckt wurde die riesige Armee erst 1974 von Bauern bei einer Brunnengrabung.

Nach dem Mittagessen erkunden Sie die beeindruckende alte Stadtmauer. Diese entstand zwischen dem 7. und 10. Jahrhundert und ist eine der am besten und vollständigsten erhaltenen Stadtmauern Chinas. Sie umschließt auf etwa 14 Kilometern Länge die Altstadt von Xi’an. Sie können die Mauer wahlweise zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden – denn sie ist so breit, dass man darauf bequem mit dem Fahrrad fahren kann.

Abends Besuch der Tang Dynastie Dinner Show, eine der besten Shows in China mit Chang’an Musik und Tanz. Beides stammt bereits aus der Tang Dynastie und ist über 1000 Jahre alt.

Tag 10: Xi’an – Chengdu

Flug von Xi’an nach Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan.

Nachmittags besuchen Sie das berühmte Giant Panda Bear Research Center. Hier erfahren Sie alles rund um die vom Aussterben bedrohten Bären. Unter anderem werden in diesem Center Panda Bären, die illegal als Haustiere gehalten wurden, wieder auf das Leben in der Wildnis vorbereitet. Und natürlich kümmert man sich auch mit Zuchtprogrammen um den Erhalt des Nationaltieres.

Danach unternehmen Sie einen entspannten Spaziergang durch Chengdu und testen Sie die scharfe Sichuan-Küche.

Tag 11: Chengdu – Chongqing

Mit dem Zug fahren Sie heute weiter nach Chongqing.

Chongqing ist eine schnell wachsende Hafenstadt, gelegen auf einer Halbinsel zwischen den beiden Flüssen Yangtze und Jialing. Sie soll um 1000 v. Chr. als Hauptstadt des mystischen Ba-Reiches gegründet worden sein, jedoch ist heute wenig historisches erhalten geblieben. Die Stadt dient als Ausgangspunkt für Yangtze-Kreuzfahrten.

Sie besuchen Sie die HuGuang Guild Hall (Gilde- oder Versammlungshalle) von Chongqing am Ufer des Yangtze. Der weitläufige Komplex mit verschiedenen Gebäuden und Tempeln wurde im 18. und 19. Jahrhundert von den Migranten und Kaufleuten aus Hunan, Hubei und Guangdong errichtet und diente als Versammlungsort. Nachdem die Gebäude im Laufe der Zeit auf Grund von Kriegen, der Kulturrevolution und späterer unsachgemäßer Nutzung stark gelitten haben, wurde die Anlage vor wenigen Jahren restauriert und 2005 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Anschließend Besuch des General Joseph W. Stilwell Museums.

Abends gehen Sie an Bord Ihres Yangtze-Schiffes, auf dem Sie Ihre Reise flussabwärts nach Yichang verbringen. Vor Ihnen liegt eine Strecke von 660 km durch eine der schönsten und beeindruckendsten Landschaften Chinas.

Der der Name Yangtze (chinesisch Chang Jiang) bedeutet „Langer Fluss“ – und das ist er, der längste Fluss Chinas, der längste Fluss Asiens und der drittlängste der Welt. Er entspringt hoch oben im Hochland von Tibet und fließt nach 6.380 Kilometern Weg durch China bei Shanghai in das Ostchinesische Meer. Der Fluss spielt in der Geschichte Chinas eine große Rolle. Er teilt China in Nord und Süd und war oft Schauplatz wichtiger Ereignisse. An seinem Ober- und Mittellauf weist der Yangtze zahlreiche Schluchten auf, von denen die bekanntesten die Drei Schluchten Qutang, Wuxia und Xiling sind, die Sie auch während Ihrer Fahrt sehen werden. Trotz der Flutung bedingt durch den Bau des Drei-Schluchten-Staudamms, ist die Landschaft immer noch eine Reise wert.

Tag 12: Yangtze

Während des ersten Landausflugs besuchen Sie Fengdu am Nordufer des Yangtze. Die Stadt selbst ist nicht mehr vorhanden, da sie im Zuge der Aufstauung des Yangtze komplett überflutet wurde. Die Einwohner der Stadt mussten in eine neu gebaute, höher gelegene Siedlung umziehen. Sehenswert sind hier jedoch die zahlreichen buddhistischen und taoistischen Tempelanlagen, die Fengdu bereits in der Han-Dynastie den Beinamen „Stadt der Geister“ gab. Glücklicherweise liegen diese schönen Tempel größtenteils auf einem Hügel, dem Ming Mountain, und sind somit weiterhin zu besichtigen. Im „neuen“ Fengdu besuchen Sie die Einheimischen und sehen wie hier der Alltag, z.B. der Grundschulkinder, aussieht.

Weitere Ziele des heutigen Tages sind Shibaozhai, ein 200 Meter hoher Hügel mit einem 9-stöckigen roten Pavillon oder der „Grat der weißen Kraniche“ (Baiheliang), ein 1.600 m langes und 15 m breites, natürliches Felsriff im Fluss. Seinen Namen erhielt es, da sich hier früher weiße Kraniche versammelten. Seit 2009 gibt es dort ein Unterwassermuseum.

Tag 13: Yangtze

Vormittags möglicher Landausflug zur „alten Stadt“ Baidicheng („Stadt des alten Kaisers“), deren Bauwerke heute auf Grund der Aufstauung des Flusses auf einer Insel liegen.

Zurück an Bord durchquert das Schiff heute zunächst die Qutang-Schlucht. Am Eingang der Schlucht ragen auf beiden Seiten die imposanten Kliffs Kui Men in die Höhe, die eine Art steinernes Eingangstor bilden. Es wirkt fast wie der Zugang zu einer anderen Welt. Die Schlucht ist nur 8 km lang und bildet die engste Durchfahrt Ihrer Reise auf dem Yangtze. An der breitesten Stelle ist die Schlucht gerade einmal 150 m breit. Beidseitig ragen die Klippen beeindruckende 1.200 Meter in die Höhe.

Kurz bevor Sie dann in die Wu Xia Schlucht hineinfahren, unternehmen Sie einen Abstecher in einer der zahlreichen Seitenarme des Yangtze. Mit kleineren Booten befahren Sie den Daning He, der mit drei Mini-Schluchten aufwartet. Sie sehen die Klippen von Longmen Xia mit Horden wilder Affen.

Möglicher Landausflug an den Shennong-Strom, der bei Badong in den Yangtze mündet. Er durchquert dabei auch die Longxia-Schlucht, dem Ziel Ihres Ausflugs. An den hoch aufragenden Felswänden können Sie zahlreiche kleine Höhlen entdecken, in denen man über 2.000 Jahre alte Särge fand. Die Menschen der Ba-Minderheit bestatteten früher ihre Verstorbenen in ausgehöhlten Baumstämmen in Felsnischen weit über dem Wasserspiegel. Diese Sehenswürdigkeit ist auch bekannt als die „überhängenden Särge“.

Danach durchquert das Schiff die Wu- oder Wuxia-Schlucht, die anmutigste der drei Yangtze-Schluchten. Die Schlucht erstreckt sich in zahlreichen Windungen über eine Gesamtlänge von 44 km. Die drei Abschnitte der Schlucht tragen so klangvolle Namen wie „Goldener Panzer- und Silberhelmschlucht“ oder „Eisensarg-Schlucht“. Genießen Sie einzigartige Ausblicke auf die berühmten 12 Gipfel des Wushan-Berges mit dem bekannten Feen-Gipfel. Aus diesem Gipfel ragt eine hohe Steinsäule auf, die von weitem betrachtet wie ein schönes Mädchen aussieht.

Tag 14: Yangtze – Yichang – Shanghai

Das Schiff durchquert heute die 76 km lange Xiling-Schlucht, wo sich auch der große Drei-Schluchten-Staustamm befindet. Die bergige Flusslandschaft wartet mit schroffen Felswänden und versteckten Klippen auf. Zudem gibt es gefährliche Untiefen, weshalb dieser Flussabschnitt früher zu den gefährlichsten des ganzen Yangtze zählte. In der Xiling-Schlucht machte sich die Aufstauung besonders bemerkbar – bei normalem Wasserstand sind die umgebenden Bergspitzen nur noch rund 500 m hoch. Die schönste Stelle der Schlucht ist sicherlich die „Schlucht des gelben Ochsen“, wo sich der Fluss verbreitert und unterhalb des Huangling-Tempels entlang fließt.

Nach dem Frühstück unternehmen Sie einen Ausflug zum mächtigen Yangtze-Staudamm, eine der größten Talsperren der Welt. Nach dem Mittagessen an Bord erreicht das Schiff sein Ziel: Yichang, wo Sie von Bord gehen.

Transfer zum Flughafen für Ihren Weiterflug nach Shanghai. Dort erwartet Sie bereits Ihr Chauffeur und bringt Sie zu Ihrem Hotel in der Stadt.

Shanghai, die Metropole am Huangpu, ist eine der am schnellsten wachsenden und modernsten Städte der Welt. Durch den Vertrag von Nanking erhielten die Briten das Recht, vom Shanghaier Hafen aus freien Handel zu treiben, was der Stadt mehr und mehr Reichtum und Ansehen bescherte. Ende des 19. Jahrhundert war Shanghai ein glamouröser Ort der Ausschweifung und sogar der Dekadenz. Erst die Machtergreifung der Kommunisten 1949 bereitete dem Glanz ein Ende. Erst 1990, mit der Erklärung des Stadtteils Pudong zur Sonderwirtschaftszone, wurde Shanghai wiederbelebt und entwickelt sich seitdem in rasantem Tempo. Mit über 18 Millionen Einwohnern ist sie heute eine boomende Wirtschaftsmetropole.

Tag 15: Shanghai

Nach dem Frühstück starten Sie zu Ihrer Besichtigungstour durch Shanghai und besuchen zunächst die schönen Yu Gärten, einem der besten Beispiele für traditionelle chinesische Gartenbaukunst. Die beschauliche Gartenanlage bietet einen Ruhepol und Rückzugsort inmitten der quirligen Großstadt. Einst war Yuyuan der private Garten von Pan Yunduan, der beinahe 20 Jahre und sein gesamtes Vermögen darauf verwendete, eine Gartenanlage zu schaffen, die seinen Eltern einen Rückzugsort im Alter bieten würde. „Yu“ bedeutet im chinesischen so viel wie „Glück und Gesundheit“.

Vom Altstadtviertel gelangen Sie über die berühmte Zickzack-Brücke in den Garten. Nach Glauben der Chinesen können Sie auf der Brücke böse Geister abhängen, da diese nicht um Ecken sondern nur geradeaus gehen können und Ihnen somit nicht über die Brücke folgen können.

Mittagessen im „Lvbolang Restaurant“ an den Yu Gärten.

Außerdem bummeln Sie durch die alte Französische Konzession, die 1862 als Folge des Abkommens von Nanking entstand. Das Viertel bietet eine interessante Mischung breiter, baumgesäumter Straßen und europäisch beeinflusster Architektur. In den schönen Art Déco Gebäuden befinden sich zahlreiche Restaurants, Bars, Hotels oder Geschäfte. Ein Bummel durch diesen Stadtteil lohnt sich.

Abends erleben Sie eine spektakuläre Akrobatik-Show im Shanghai Era Acrobatics Theatre.

Tag 16: Shanghai – Hangzhou

Heute machen Sie zunächst einen Ausflug in die schöne Wasserstadt Zhujiajiao ca. 25 km von Shanghai entfernt. In der von Kanälen durchzogenen Stadt gibt es noch viele Gebäude aus der Ming- und Qingdynastie zu sehen. Die kleinen Gassen der Stadt sind durch insgesamt 36 Brücken miteinander verbunden. Diese stammen aus unterschiedlichen Zeiten und wurden aus verschiedenen Baustoffen erbaut. Es gibt einfache Holzbrücken, erhabene Stein- und exklusive Marmorbrücken in verschiedenen Größen und Baustilen.
Mit dem Boot fahren Sie durch einige der schönen Wasserstraßen der Stadt und entdecken die Stadt vom Ufer aus.

Der Huangpu teilt die Stadt in zwei Teile – auf der Puxi-Seite (Westseite) befindet sich der Bund, die 1,5 km lange Flaniermeile sowie imposante Kolonialgebäude. Das gegenüberliegende Pudong (Ostseite) ist das moderne Shanghai mit gewaltigen Wolkenkratzern wie dem Oriental Pearl TV Tower oder dem Jin Mao Tower. Den höchsten Turm Shanghais, das Shanghai World Financial Center, besuchen Sie heute. Dieser ist auf Grund seiner Form auch als „Flaschenöffner“ bekannt.

Am späten Nachmittag Fahrt mit dem Zug nach Hangzhou.

Von 1138 bis 1279 war Hangzhou, einst als irdisches Paradies gerühmt, die Hauptstadt der Südlichen Song-Dynastie. Marco Polo, der die Stadt in ihrer Blütezeit besucht haben soll, soll sie als „Stadt des Himmels, die schönste auf Erden“ bezeichnet haben. Leider fielen die meisten historischen Gebäude dem Taiping-Aufstand zum Opfer – doch der wunderschöne Westsee und die Umgebung machen Hangzhou zu einem lohnenswerten Ziel einer China-Reise.

Tag 17: Hangzhou

Nach dem Frühstück ist eine Bootstour auf dem idyllischen Westsee (Xi Hu) geplant. Der inmitten der Stadt gelegene See ist ca. acht Quadratkilometer groß und zählt zu den schönsten Orten Chinas. Einst war der See ein Seitenarm des Flusses Qiantang, der jedoch im 4. Jahrhundert versandete und daraufhin der See aufgestaut wurde. Mit seinen umliegenden Hügeln, den Lotusblüten auf dem Wasser und den schattigen Dämmen war der Xi Hu seit jeher ein beliebtes Motiv für Maler und Inspiration für Dichter.

Sie durch die alte Hefang Straße (Hefang Jie) die zu den am besten erhaltenen traditionellen Straßen Hangzhous zählt. In den Gebäuden entlang der Straße, die meist aus Holz und mit schwarzen Ziegeldächern erbaut wurden, findet man hauptsächlich Apotheken oder Geschäfte für Kunsthandwerk.

Nachmittags statten Sie der Longjing Teeplantage und dem dazugehörigen Chinesischen Teemuseum einen Besuch ab. Die Region rund um Hangzhou ist berühmt für ihren grünen Tee. Vor allem der erlesene Longjing Tee („Drachenbrunnentee“) ist bei Kennern sehr geschätzt. Erfahren Sie mehr über den Anbau des Tees, pflücken Sie selbst ein paar Blätter und genießen Sie eine Tasse frisch aufgebrühten Tee.

Ebenso besuchen Sie den Tempel Lingyin (Lingyin Si), eines der beeindruckendsten und schönsten buddhistischen Klöster Chinas. Der bereits im Jahr 326 gegründete Komplex gilt zudem als einer der größten Tempel des Landes und beherbergte einst 3.000 Mönche. Die Anlage wurde inmitten eines hügeligen Areals angelegt, in dem zahlreiche Grotten und Felsschnitzereien zu finden sind. Das berühmteste ist der Feilai Feng („Herbeigeflogener Gipfel“), der gleichzeitig dem gesamten Areal seinen Namen gab. Lingyin Si ist eine wahre Fundgrube für diejenigen, die am Chinesischen Buddhismus interessiert sind, denn der Tempel besitzt eine beeindruckende Sammlung buddhistischer Literatur.

Tag 18: Hangzhou – Peking

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Flug nach Norden in die Hauptstadt Chinas – Peking.

Peking (Beijing) ist bereits seit Ende des 13. Jahrhunderts die Hauptstadt Chinas. Hauptsächlich die Dynastien der Ming und Qing prägten das Stadtbild: gerade, breite Boulevards im Kontrast zu engen, verwinkelten Gassen rund um den alten Kaiserpalast. In neuerer Zeit ergänzten schicke Einkaufsstraßen die alten Tempel und Paläste. Nur ein Gürtel grüner Berge trennt Peking von der großen Wüste Gobi im Norden und auf diesen Hügeln zieht sich das wohl bekannteste Bauwerk Chinas quer durch das Land – die Große Mauer – erbaut um China gegen die einfallenden Reitervölker aus den Norden zu beschützen. Entdecken Sie Peking, die Quelle der Kultur und des Wohlstandes Chinas.

Nachmittags besuchen Sie den Kaiserpalast. Zwischen 1420 und 1924 lenkten von hier aus 24 Kaiser die Geschicke des chinesischen Reiches. Da der Palast für das Volk nicht zugänglich war bekam er den Beinamen „Verbotene Stadt“. 9.999 ½ Räume sollen sich hier befinden, wobei der halbe Raum symbolischen Charakter hat. Der Legende nach durfte nämlich nur der Himmel über 10.000 Räume verfügen – die „Söhne des Himmels“, also die Kaiser, mussten sich also mit einem halben weniger zufrieden geben.

Im Anschluss spazieren Sie über den angrenzenden Tian’anmen Platz („Platz des Himmlischen Friedens“), der größte öffentliche Platz der Welt.

Zum Abendessen wird Ihnen ein typisches Gericht Pekings serviert: knusprige Peking-Ente im „Quanjude Restaurant“.

Tag 19: Peking

Nach dem Frühstück machen Sie sich auf den Weg Richtung Norden und besuchen dort die imposante Große Mauer. Der Mauerabschnitt, den Sie heute besuchen, liegt in Mutianyu und zählt zu den am besten erhaltenen Teilen der Mauer. Zudem ist er touristisch nicht so stark frequentiert wie z.B. Badaling und somit noch gut zu erkunden. Dieser Abschnitt sticht durch seinen großen Maßstab und die hohe Bauqualität hervor. Eine Seilbahn führt auf die Mauer hinauf und erleichtert so den Auf- und Abstieg.

Nach dem Mittagessen Rückkehr nach Peking, wo einen Bummel durch die Silk Street unternehmen – für viele Besucher ein Muss während eines Besuches in der chinesischen Hauptstadt. Zahlreiche Prominente wie z.B. George W. Bush besuchten und besuchen die Straße während ihres Aufenthaltes.

Tag 20: Peking

Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine erste Tour durch Peking. Diese führt Sie zunächst zum beeindruckenden Himmelstempel, wo die Kaiser einst zwei Mal im Jahr für die eingebrachte Ernte dankten oder für eine weitere gute Ernte beteten. Das wichtigste Gebäude des Tempelkomplexes ist die „Halle der Ernteopfer“. Interessant ist, dass die hölzernen Säulen die Decke ganz ohne Verwendung von Nägeln oder Zement stützen. Faszinierend ist auch die Echo Mauer, die die „Halle des Himmelsgewölbes“ umgibt. Diese absolut glatte und exakt kreisförmige Mauer leitet Schall an ihr entlang, so dass Töne überall an der Mauer wahrgenommen werden können. Spricht man gegen diese Mauer, so kann man auch das Gesagte auch an der gegenüberliegenden Seite verstehen.

Auf dem Platz vor dem Himmelstempel werden Sie auch den Einheimischen bei der Verrichtung ihrer morgendlichen Übungen zusehen können – ältere Menschen praktizieren gerne langsames Tai Qi während jüngere eher schnelleren Kung Fu- oder Schwertübungen zugetan sind. Auch traditionelle Tänze werden geübt, dies vor allem von Frauen.

Nun müssen Sie einmal nicht selbst laufen, sondern können sich mit der Rikscha durch die Hutong von Peking, die noch immer den Charme des alten Peking widerspiegeln, chauffieren lassen. In den kleinen engen Gassen befinden sich die typischen Hofhäuser (Siheyuan), einst die Häuser der Beamten und Bessergestellten, heute jedoch meist Wohnort der ärmeren Bevölkerung.

Zum Abschluss erwartet Sie eine geführte Tour durch den Sommerpalast. Der neue Sommerpalast oder auch „Garten der Harmonischen Einheit“ genannt, einst Ferien- und Erholungsort für den Kaiser lockt mit seinen Gärten, seiner Seenlandschaft, den Hügeln und Pavillons. Der 294 Hektar große Park, der zu drei Vierteln von Wasser bedeckt ist, liegt im Nord-Westen Pekings, ca. 15 km vom Zentrum entfernt. Seit 1998 zählte er zum UNESCO Welterbe.

Tag 21: Peking –Abflug

Heute enden Ihre erlebnisreichen Urlaubstage im Reich der Mitte. Nach dem Frühstück erfolgt Ihr privater Transfer zum Flughafen und Ihr Rückflug.