11 Tage

Reiseverlauf
Colombo – Negombo – Habarana – Kandy – Nuwara Eliya – Yala Nationalpark – Bentota – Colombo

Bildergalerie

Unsere “Rundreise Sri Lanka” beinhaltet viele Höhepunkte Sri Lankas. Von der alten Königsstadt Polonnaruwa über das Kulturdreieck und Kandy führt die Reise Sie in das Hochland und weiter zum Yala Nationalpark und dem historischen Galle Fort.

Tag 1: Colombo – Negombo

Ankunft in Colombo. Ihr Chauffeur erwartet Sie bereits am Ausgang und Sie fahren zu Ihrem Hotel in Negombo, ca. 30 Minuten entfernt.

Ihr Zimmer steht bei Ankunft schon für Sie bereit. Nun können Sie sich erst einmal nach dem Flug entspannen, gemütlich frühstücken und den restlichen Tag Sonne, Strand und Meer an einem der schönsten Strände der Insel genießen.

Tag 2: Negombo – Pinnawela – Sigiriya – Habarana

Sie fahren heute in Richtung Inland und legen zunächst einen Stopp in Pinnawela ein, wo Sie das bekannte Elefantenwaisenhaus besuchen. Fast 90 Elefanten leben mittlerweile hier – bereits in mehreren Generationen, denn die einstigen Babies sind inzwischen ausgewachsen und haben ihrerseits Nachwuchs. Sie können zusehen, wie die kleinen Waisen mit der Flasche gefüttert werden und die ganze Herde beim täglichen Bad im nahe gelegenen Fluss beobachten.

Danach Weiterfahrt in Richtung Habarana. Unterwegs legen Sie einen Stopp am berühmten Felsen von Sigiriya ein. Der rotbraune Felsen ragt unverkennbar aus dem umgebenden Dschungel auf und ist schon von weitem sichtbar.

Steinstufen und eine schmale Wendeltreppe führen Sie zunächst auf die halbe Höhe des Berges hinauf, wo die schönen und berühmten „Wolkenmädchen“ zu bewundern sind. Die farbigen Fresken aus dem 5. Jahrhundert stellen Frauen mit bloßem Oberkörper und Blüten und Früchten in den Händen dar. Seit Jahrhunderten verzaubern sie die Besucher des Berges mit ihrer Schönheit und Anmut. Ihre Bedeutung jedoch ist bis heute unklar.

Hinter der mittleren Aussichtsplattform beginnt zwischen den steinernen Löwentatzen der steile Anstieg zum Gipfel. Der mühsame Aufstieg wird mit einem atemberaubenden Blick über den Urwald belohnt.

Fahrt zu Ihrem Hotel in Habarana.

Tag 3: Habarana – Polonnaruwa – Habarana

Früh morgens erwartet Sie zunächst eine Vogelbesichtigungstour in der Umgebung des Hotels. Danach kehren Sie ins Hotel zum Frühstücken zurück.

Anschließend erwartet Sie einmal das ländliche Leben Sri Lankas. Mit einem typischen und überall zu findenden Tuk Tuk – auf Sri Lanka „Three Wheeler“ genannt – fahren Sie nach Hiriwaduna, ein typisches ceylonesisches Dorf. Nachdem Sie sich hier ein wenig umgesehen haben, besteigen Sie ein anderes traditionelles Gefährt, einen von zwei Ochsen gezogenen Karren, mit dem Sie zu einer Farm (Chena) fahren. Genießen Sie eine Tasse Tee und erkunden Sie dann den auf traditionelle Art bewirtschafteten Hof. Zum Mittagessen bekommen Sie, typisch für Sri Lanka, Reis mit Curry und exotische Früchte als Dessert serviert. Wenn Sie möchten, können Sie den Damen des Hauses auch bei der Vorbereitung helfen.

Danach fahren Sie dann in die alte Königsstadt Polonnaruwa, die vom 11. bis zum 13. Jahrhundert die Hauptstadt Sri Lankas war. Unter anderem Namen diente Polonnaruwa bereits im 4., 8. und 10. Jahrhundert als Residenz der Könige von Anuradhapura, jedoch erst nach der Zerstörung Anuradhapuras wurde Polonnaruwa die Hauptstadt des Königreiches. Der Stadt war jedoch nur eine kurze Blütezeit beschert, denn bereits 1211 fielen erneut Tamilen ein und 1314 wurde die Stadt letztendlich aufgegeben und dem Verfall überlassen. Wie auch in Anuradhapura waren es auch hier die Engländer, die die Stadt im 19. Jahrhundert entdeckten und mit den Ausgrabungen begannen.

Die Sehenswürdigkeiten von Polonnaruwa gehören heute zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu den wichtigsten Denkmälern des Ortes gehören neben dem weitläufigen Ruinenfeld die Kolossalstatuen Gal Vihara, das Heilige Viereck – die Ruinen verschiedener Tempelanlagen im Zentrum des heiligen Bezirks, die Palastbezirke und die etwas außerhalb liegende Königsstatue. Es erwarten Sie einzigartige und spektakuläre Statuen aus der Blütezeit Polonnaruwas.

Tag 4: Habarana – Anuradhapura – Mihintale – Aukana – Habarana

Von Ihrem Hotel aus starten Sie heute zu einer Besichtigungsrundfahrt durch das Kulturdreieck. Habarana ist von der Lage ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Anuradhapura, Mihintale, Aukana oder Polonnaruwa, da es fast mittig zwischen allen sehenswerten Orten liegt.

Der erste Stopp des Tages bringt Sie in die älteste und bedeutendste Königsstadt Sri Lankas – Anuradhapura (etwa zwei Stunden Fahrt). Die Stadt war lange Zeit – über 1000 Jahre – die Hauptstadt eines singhalesischen Königreichs. Auf dem weitläufigen Ruinenfeld, das mehr als 40 km2 umfasst, sind hauptsächlich die Überreste sakraler Bauwerke wie Tempel, Klöster oder Dagobas zu sehen. Diese Bauwerke waren zur damaligen Zeit die einzigen, die aus Stein errichtet wurden und so die Zeit überdauern konnten. Von den Lehmhütten und Holzpalästen der Antike ist daher leider nichts mehr erhalten außer Grundrisse und einige Mauern. Diese lassen jedoch den einstigen Glanz der blühenden Metropole Anuradhapura gut erahnen. 1017 zerstörten Tamilen aus Südindien die Stadt und sie geriet weitestgehend in Vergessenheit. Nur die Einheimischen kamen noch hierher, um das wichtigste Zentrum des Buddhismus, einen Ableger des Baumes, unter dem Buddha erleuchtet wurde, zu verehren.

Sehen Sie den heiligen, 2000 Jahre alten Bodhi Baum bevor es weiter zum heiligen Silafelsen in Mihintale geht (ca. 30 Minuten Fahrt). Auf der Spitze des Berges befindet sich eine Dagoba (Stupa), die an die Begegnung Königs Devanampiya Tissa mit dem indischen Mönch Mahinda erinnert. Der Mönch war ein Gesandter des Kaisers Ashoka aus Indien und bekehrte 250 v.Chr. den damaligen König von Anuradhapura zum Buddhismus. Zu sehen ist hier neben oben genannter Dagoba ein weit verzweigtes Netz aus bemalten Höhlen, Tempeln, Dagobas und antiken Zisternen.

Danach fahren Sie weiter (etwa 1 ½ Stunden) nach Aukana, wo Sie den beeindruckenden
segnenden Buddha besichtigen, der zwischen dem 5. und 8. Jahrhundert aus dem Felsen gemeißelt wurde. Mit 14 Metern Höhe (inklusive Sockel) ist die Statue die größte freistehende Figur Sri Lankas und ebenso eine der eindrucksvollsten der Insel. Anschließend Rückfahrt nach Habarana, wo Sie nach etwa 1 ½ Stunden Fahrt wieder in Ihrem Hotel ankommen.

Tag 5: Habarana – Dambulla – Matale – Kandy

Nach dem Frühstück fahren Sie nun in Richtung Süden und besuchen zuerst den Höhlentempel in Dambulla. Der Eingang zu den Höhlen liegt auf etwa 340 Metern Höhe und bietet einen herrlichen Weitblick in die Umgebung. Der Ausblick, die Malereien und die vielen schönen Buddhastatuen der Höhlen sind den Aufstieg zum Tempel wert. In einem Zeitraum von etwa 2000 Jahren wurden die Höhlen von Mönchen mit wunderschönen Malereien und verschiedenen Figuren geschmückt, die ältesten Kunstwerke stammen bereits aus vorchristlicher Zeit.

Danach besichtigen Sie einen exotischen Gewürzgarten in Matale, wo Sie bei einer geführten Tour die bekanntesten Gewürze der Welt sehen, riechen und schmecken können. Danach verlassen Sie das Kulturdreieck und fahren in Richtung Inselmitte. Die Landschaft verändert sich merklich – vom trockenen und regenarmen Norden der Insel wird es nun zunehmend grüner, je weiter Sie in das hügelige Hochland hinauf fahren.

Weiterfahrt nach Kandy, die „Stadt auf den fünf Hügeln“. Auf Singalesisch heißt die Stadt „Kanda uda pas rata“ – eben die „Stadt auf den fünf Hügeln“, woraus die Briten dann schlicht Kandy machten.

Sie besichtigen den berühmten Zahntempel (Dalada Maligawa). In diesem Tempel wird das kostbarste Heiligetum Sri Lankas, nämlich ein Eckzahn Buddhas, aufbewahrt. Von außen wirkt der Tempel nicht sehr anziehend. Das Gebäude stammt aus dem 18. Jahrhundert, der markante achteckige Turm wurde erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts angefügt. Im Inneren erwarten einen jedoch üppige Fresken, wunderschön verzierte Türen und zahlreiche andere schmückende Elemente. Zudem befindet sich hier eine Bibliothek mit seltenen und alten Palmblattmanuskripten.

Am frühen Abend erleben Sie eine mitreißende Vorführung traditioneller „kandyischen“ Tänze und Trommelei.

Tag 6: Kandy

Erkunden Sie heute die Sehenswürdigkeiten rund um Kandy. Dazu gehört der schöne Tempel Lankatilaka, eines der wenigen Monumente aus der Zeit zwischen den Epochen Polonnaruwa und Kandy. Danach besichtigen Sie den Tempel von Gadaladeniya, der zusammen mit den Tempeln Lankatilaka und Embekke (den Sie heute ebenfalls noch besuchen) zu den so genannten „Drei Tempeln“ oder auch „Westlichen Schreinen“. Alle drei Komplexe liegen nur wenige Kilometer voneinander entfernt und werden der gleichen Epoche zugeschrieben, nämlich der Gampola-Zeit im 14. Jahrundert. Dennoch weisen alle Tempel erhebliche Unterschiede in Baustil und Architektur auf.

Lankatilaka wurde als einheitlicher überdachter Bau aus Ziegeln errichtet und wurde nach dem Vorbild der Statuenhäuser Polonnaruwas errichtet. Gadaladeniya hingegen besteht aus großen Natursteinblöcken mit einem Sanktuarium und einem hohen Sikhara-Turm, nach Vorbild des südindischen drawidischen Baustils. Embekke ist dagegen ein Holzbau mit einer großen Vorhalle und einem eher unscheinbaren Sanktuarium.

Danach unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Straßen Kandys und sehen unter anderem den Milchsee (Kiri Muhara). Ebenso besuchen Sie den wunderschönen Königlich Botanischen Garten in Peradeniya mit seinen reichen Schätzen der tropischen Fauna. Angelegt wurde Peradeniya bereits vor 700 Jahren, seine heutige Form erhielt der Garten jedoch erst 1824, als die Engländer ihn zum Lustgarten umwandelten. 60 Hektar Gärten und Wälder warten darauf erkundet zu werden.

Tag 7: Kandy – Nuwara Eliya

Eine Fahrt mit dem Panoramazug durch Sri Lanka ist ein absolutes Muss! Besonders schön ist die Strecke durch das Hochland und Teeanbaugebiet der Insel. Ihr Fahrer bringt Sie zum Bahnhof, wo Sie an Bord des Zuges gehen. Er wird Ihr Gepäck mitnehmen und Sie am Endpunkt der Fahrt wieder abholen. Die Zugfahrt dauert etwa 4 Stunden.

Ihre Reise führt Sie hinauf ins Hochland nach Nuwara Eliya, den höchstgelegenen Ort Sri Lankas und weltberühmtes Teeanbaugebiet. Auch bekannt als „Stadt der Lichter“ oder „Klein England“ war Nuwara Eliya der beliebteste Ort der britischen Kolonialherren, um die Sommer zu verbringen. Denn das Klima hier ist wesentlich frischer und angenehmer als im heißen Tiefland. Gebäude wie das alte, aus Ziegelsteinen errichtete Postamt oder ländliche Herrenhäuser wie das heutige „The Hill Club Hotel“ erinnern stark an englische Dörfer.

Auffällig sind die vielen Teeplantagen, die sich auf so ziemlich jedem Berghang finden. Jeder verfügbare Flecken Erde ist mit den kleinen Teebüschen bedeckt und wenn Sie Glück haben (je nach Tages- und Jahreszeit) können Sie beim Pflücken der Teeblätter zusehen. Diese Arbeit verrichten übrigens fast nur Frauen und nur Angehörige der hier ansässigen Minderheit der Hochlandtamilen, die ursprünglich aus Südindien nach Sri Lanka kamen.

Ein Aufenthalt in Nuwara Eliya ist nicht komplett ohne eine der traditionsreichen Teefabriken zu besuchen, wo man den kompletten Prozess der Teeproduktion – vom Pflücken über die Verarbeitung bis hin zur Verkostung – miterleben kann. Ebenso gedeihen hier im angenehmen Bergklima Gemüse, Obst und sogar Erdbeeren.
Sie übernachten, Stilecht für das Teeanbaugebiet, in einer alten umgebauten Teefabrik.

Tag 8: Nuwara Eliya – Horton Plains – Nuwara Eliya

Heute erwartet Sie eine Tour durch den etwa auf 2.000 Metern Höhe gelegenen Nationalpark Horton Plains. Einen Besuch wert sind die Bakers Falls Wasserfälle, benannt nach Sir Samuel Baker, dem Gründer der Stadt Nuwara Eliya. Die 20 Meter hohen Wasserfälle entstehen aus dem Fluss Belihul Oya, einem Nebenfluss der Walawe. Oder unternehmen Sie eine Wanderung zur Hauptattraktion des Parks, ein 1.050 m tiefer Steilhang, genannt „World’s End“. Bei klarem Wetter sieht man von hier aus sogar das Meer.

Tag 9: Nuwara Eliya – Yala Nationalpark

Weiter führt Sie heute die Tour in Richtung Südostküste. Auf dem Weg legen Sie noch einen Stopp ein und sehen die schönen Ravana Ella Wasserfälle. Am frühen Nachmittag Ankunft im Yala Nationalpark, wo Sie am späten Nachmittag zu einer Wildbeobachtungstour aufbrechen. Sehen Sie Krokodile, Bären, Schakale, Hirsche, wunderschöne Vögel, Elefanten und mit ein wenig Glück auch scheue Leoparden.

Tag 10: Yala Nationalpark – Galle – Bentota

Entlang der Küste geht es heute weiter nach Galle. Die moderne Großstadt liegt Seite an Seite mit der besterhaltenen Altstadt aus der holländischen Kolonialzeit (17./18. Jahrhundert) der Insel, auch als das Fort bekannt – ein interessanter Kontrast.

Sie machen eine Tour durch das Galle Fort. Ursprünglich erbauten hier bereits im 16. Jahrhundert die Portugiesen ein kleines Fort. Aus dem Namen des Felsens, singhalesisch Gala, machten sie den Ortsnamen Gallo (portugiesisch: Hahn), woraus dann später Galle wurde. Der Hahn ziert noch heute das Stadtwappen, das man am alten Tor bewundern kann. 1640 übernahmen die Holländer als neue Kolonialherren das Fort, bauten dieses aus und errichteten verschiedene Kirchen, wie z.B. die Groote Kerk. Unternehmen Sie einen Spaziergang auf den grasbewachsenen Wällen, die Sie vorbei an den verschiedenen Bastionen und dem Leuchtturm, rund um das Fort führen.

Etwas außerhalb des Forts befindet sich auch die Pettah, ein buntes Basarviertel mit quirligem Treiben.

Danach Weiterfahrt nach Bentota.

Tag 11: Bentota – Colombo

Freizeit bis zum Nachmittag. Dann erfolgt Ihr Privattransfer (ca. 3 Stunden) nach Colombo für Ihren Abflug.

Reiseverlauf
Colombo – Negombo – Habarana – Kandy – Nuwara Eliya – Yala Nationalpark – Bentota – Colombo