16 Tage

Reiseverlauf
Yangon – Bagan – Inle See – Mandalay – Putao – Yangon

Bildergalerie

Unsere Reise “Myanmar – Goldenes Land” führt Sie 16 Tage durch Myanmar. Die Reise beginnt in der ehemaligen Hauptstadt Yangon mit der berühmten Shwedagon-Pagode, weiter geht es nach Bagan, eine der größten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Südostasiens, der Inle See und die die alte Königsstadt Mandalay sind weitere Stationen und schliesslich ganz im Norden des Landes die wunderschöne Region Putao.

Tag 1 / Yangon

Ankunft in Yangon. Ihr Chauffeur erwartet Sie bereits am Flughafen und bringt Sie zu Ihrem Hotel in der Stadt.

Der restliche Tag steht Ihnen für erste eigene Entdeckungen oder zum Ausspannen zur freien Verfügung.

Tag 2 / Yangon

Heute unternehmen Sie eine erste Besichtigungstour durch die ehemalige Hauptstadt Yangon.

Die größte Stadt Myanmars war bis 2005 auch die Hauptstadt des Landes. Das Bild der ehemaligen Hauptstadt ist durch Parks, viktorianische Gebäude, uralte Bäume und goldene Pagoden geprägt. Bemerkenswert ist die Vielzahl von Bussen und LKWs, die zum Teil über 60 Jahre alt sind, aber weiterhin zuverlässig ihren Dienst versehen.

Sie fahren durch die koloniale Altstadt und sehen z.B. das prächtige Ministeriengebäude, das seit dem Umzug der Regierung nach Naypyidaw verweist ist. In der Altstadt erinnert noch vieles an die britische Kolonialzeit: Fassaden mit korinthischen Kapitellen und Karyatiden, die typischen Lamellenfenster – es gibt viel zu entdecken in Yangon! Anschließend Besuch der Sule-Pagode, dem Zentrum der kolonialen Stadtplanung. Als die Engländer in den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts den schachbrettartigen Grundriss der modernen Stadt Rangoon, wie Yangon damals hieß, festlegten, wählten Sie die Pagode als Mittelpunkt.

Nicht fehlen darf natürlich die beeindruckende Shwedagon-Pagode. Die Pagode ist der wichtigste Sakralbau und religiöses Zentrum Myanmars. Das Wahrzeichen Myanmars gilt außerdem als eine der bekanntesten Stupas der Welt.

Sie besichtigen die Botahtaung Pagode, eine Kombination aus Stupa und Tempel und den Chaukhtatgyi Buddha. Diese riesige liegende Buddhafigur ist 72 m lang. Wenn noch Zeit bleibt, können Sie auch z.B. das Nationalmuseum besuchen, wo Sie Einblick in die Geschichte des Landes bekommen. Sehenswert ist dort vor allem der Löwenthron des letzten Königs, der 1886 nach Indien ins Exil ging.

Tag 3 / Yangon – Bagan – Mount Popa

Sie verlassen heute Yangon und fliegen weiter nach Bagan. Dort erwartet Sie bereits Ihr neues Reiseteam und Sie fahren weiter zum etwa 40 km entfernten Mount Popa, dem so genannten „Blumenberg“.

Der Mount Popa ist nach burmesischem Glauben der Sitz der Geister. Nachdem Sie den Geisterschrein am Fuß des Basaltkegels besichtigt haben, steigen Sie die über 700 Stufen hinauf zum Heiligtum, begleitet von zahlreichen Affen.

Sie übernachten im wunderschön gelegenen Popa Mountain Resort.

Tag 4 / Mount Popa – Bagan

Nach dem Frühstück fahren Sie zurück nach Bagan. Unterwegs machen Sie kurz Halt bei Palmbauern, die in schwindelerregender Höhe ihrer Arbeit nachgehen. Der Saft der Palmyrapalmen und ein paar Bohnenfelder halten oftmals eine ganze Familie über Wasser.

Auch besuchen Sie den quirligen Markt von Kyaukpadaung bevor Sie nach Bagan fahren.

Sie machen heute eine Tour durch Bagan, das neben Angkor eine der größten und beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten Südostasiens darstellt. Unzählige Stupas, Tempel und Höhlen sind hier zu finden. Mehr als zweieinhalbtausend sollen hier in der Ebene an einem Knick des Ayeyarwady stehen. Einst sollen es sogar mehr als siebentausend gewesen sein! Den Sonnenuntergang erleben Sie an einem der großen Stupas – ein unvergessliches Bild: Pagoden so weit das Auge reicht, dahinter der majestätische Ayeyarwady und bei gutem Wetter reicht der Blick sogar bis hin zu den Chin Hills im Westen!

Tag 5 / Bagan

Unter den Tempeln Bagans stechen einige hervor: da ist zum einen der Stupa Shwezigon, der erste Großbau von Bagan, wo König Anawrahta den Geisterkult in den Theravada-Buddhismus integrierte. Noch heute genießen die Geister in Myanmar größte Verehrung. Einen Besuch wert ist auch der nahe gelegene Gubyaukgyi-Tempel im Dorf Wetky-In. Die Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert sind bemerkenswert gut erhalten. Ein Höhepunkt ist sicher der Besuch des Ananda-Tempels. Dieser von König Kyanzittha Ende des 11. Jahrhunderts errichtete Bau enthält vier große Buddhastatuen, die den Buddhas unseres Weltzeitalters geweiht sind: Kakusandha, Konagamana, Kassapa und Gautama, der historische Buddha. Das nahe gelegene Kloster zeigt wundervolle Wandmalereien, die einen Einblick in das burmesische Reich des 18. Jahrhunderts geben. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Tharabha-Tor, das einzige erhaltene Stadttor Bagans, der Gubyaukgyi-Tempel in Myinkaba und die Tempel Manuha und Nanhpaya.

Tag 6 / Bagan – Heho – Pindaya

Mit dem Flieger geht es heute Morgen hinauf auf das Shan-Plateau zum Flughafen von Heho: hier oben ist es deutlich kühler als in Yangon. Nach etwa eineinhalb Stunden Fahrt erreichen Sie das idyllisch gelegene Städtchen Pindaya. Am Rande der eher unscheinbaren Stadt liegt die berühmte Höhle, in der die Gläubigen seit Jahrhunderten Heilung von allerlei Beschwerden suchen und als Dank für die Heilung eine Buddhastatue stiften. Mehr als achttausend sind es mittlerweile, die im Halbdunkel der Höhle golden glänzen.

Tag 7 / PIndaya – Inle See

Von Pindaya fahren Sie heute mit dem Auto nach Nyaung Shwe, dem zentralen Ort des Inlesee-Beckens. Von hier fahren die Boote zu den am Ufer des Inle-Sees gelegenen Hotels. Der recht große See liegt zwischen zwei Bergketten und besticht durch eine einzigartige Atmosphäre. Nach einer ca. halbstündigen Fahrt erreichen Sie Ihr Hotel am See. Der restliche Tag steht Ihnen zur freien Verfügung.

Tag 8 / Inle See

Heute erwartet Sie ein ganzer Tag auf und entlang des Sees. Falls irgendwo am Seeufer ein Markt stattfindet machen Sie einen Abstecher dorthin, um das bunte Leben und Treiben anzusehen: die Stämme der Umgebung kommen dann dorthin, um ihre Waren anzubieten und sich mit dem auszurüsten, was es in den abgelegenen Dörfern nicht gibt.

Die Tour führt Sie dann nach Indein, das Sie nach ca. einer Stunde Fahrt erreichen. Hier sind mehr als eintausend Pagoden in allen Stadien des Zerfalls malerisch um einen Hügel gruppiert, der von einem Kloster gekrönt wird. Anschließend setzen Sie Ihr Besichtigungsprogramm fort und besuchen die Phaung Daw Oo Pagode mit den fünf heiligen Buddhastatuen. Diese wurden im Laufe der Zeit von den Gläubigen so stark mit Gold beklebt, dass sie inzwischen großen Goldklumpen gleichen. Doch der Inle-See hat noch mehr zu bieten: schwimmende Gärten, romantische Wasserklöster, die berühmten Einbeinruderer und ein sehr ausgeprägtes Handwerk mit Webereien, Schmieden, Bootswerften oder Zigarrenfabriken.

Tag 9 / Inle See – Heho – Mandalay

Morgens Bootsfahrt nach Nyaung Shwe. Ganz in der Nähe liegt das Shweyanbye-Kloster mit dem Tempel, der für seine schönen Glasmosaiken berühmt ist. Sie fahren dann hinauf nach Taunggyi, wo Sie eine Weinprobe erwartet. Vor einigen Jahren begann der Deutsche Bert Morsbach dort mit dem Weinbau und das Produkt kann sich durchaus sehen lassen. Anschließend Fahrt zum Flughafen Heho und Flug nach Mandalay.

Privattransfer zu Ihrem Hotel in Mandalay.

Tag 10 / Mandalay

Mandalay ist die letzte Hauptstadt des alten burmesischen Königreiches. König Mindon begründete die Stadt Mitte des 19. Jahrhunderts auf Grund einer alten Prophezeiung und regierte hier 20 Jahre lang. Sein Nachfolger Thibaw verspielte das Reich in sieben Jahren und Mandalay wurde eine Provinzstadt im britischen Empire.

Einiges ist aus der Königszeit stehen geblieben, z.B. die Kuthodaw-Pagode mit den mehr als 700 Marmortafeln, in die der gesamte Palikanon eingraviert ist. Jede der Tafeln befindet sich in einem eigenen kleinen Tempelchen, so dass die Anlage oft als „größtes Buch der Welt“ bezeichnet wird. Das Goldene Kloster ist das einzige original erhaltene Gebäude aus dem alten Palast, da es nach dem Tod König Mindons abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgebaut wurde. Dort diente es dann als Kloster. Der Palast selbst brannte in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs ab und wurde vor einiger Zeit wieder aufgebaut. Er vermittelt allerdings den Glanz vergangener Zeiten nicht in dem Maß wie das Goldene Kloster.

Doch Mandalay hat noch mehr zu bieten: die Stadt gilt als Zentrum der burmesischen Kultur und die Bewohner sehen fast mitleidig auf die Einwohner Yangons herab. Sie besuchen den Mahamuni-Buddha, den heiligsten des Landes, der ebenfalls über und über mit Gold beklebt wurde und daher bereits etwas unförmig ist. Bekannt ist auch hier das Handwerk – Sie besichtigen die Werkstätten der Marmorbildhauer, der Goldschläger, Holzschnitzer und Bronzegießer.

Tag 11 / Mandalay – Putao

Von Mandalay fliegen Sie heute ganz in den Norden von Myanmar, nach Putao. An der Grenze zu Tibet und Indien liegt hier die wunderschöne Region Putao. Hier kann man Abenteuer, Natur und Kultur erleben und so dieses einzigartige Gebiet erkunden. Schneebedeckte Berge, subtropischer Dschungel und vergessene Bergvölker vereinen sich in Putao zu einer exotischen Mischung.

Putao bildet den Ausgangspunkt für zahlreiche Trekkingtouren durch die schöne Natur. Rauschende Bäche, kleine Flüsse, strohgedeckte Häuser und Zäune aus Kies und Flusssteinen bieten eine willkommene und ursprüngliche Abwechslung zu den Sehenswürdigkeiten der Städte. Überall findet man Hängebrücken, die hier traditionell der Überquerung von Flüssen und Bächen dienen. In Putao leben außerdem einige der Minderheiten Myanmars wie die Lisu, die Rawan, die Khamti-Shan, die Jingphaw und die Kachin.

Die Region ist berühmt für seine natürliche und unberührte Flora und Fauna. Vor allem Orchideen, darunter die sehr seltene schwarze Orchidee, sind hier zu entdecken. Aber auch verschiedene Tierarten sind hier beheimatet wie der Takin, der Rote Panda, Schwarzbären und schwarze Rehe.

Tag 12 bis Tag 15 / Putao

Zeit zum Abschalten und Entspannen. Die Lodge eignet sich hervorragend, um sich total zu entspannen und dem Alltagsstress zu entkommen.

Die Malikha Lodge bietet zahlreiche Aktivitäten an: angefangen bei kurzen Treks durch den Dschungel über Mountainbike-Touren bis hin zu reizvollen Rafting- oder Kajaktouren. Wer es etwas ruhiger mag, kann einen Spaziergang durch den tropischen Garten unternehmen, auf dem Riverside Deck entspannen oder eine Freiluft-Massage im Bamboo Grove Heilbad genießen. Oder gehen Sie zum Fluss, wo sich im frischen und klaren Wasser des Nam Lang Flusses ein schöner Bereich zum Schwimmen befindet.

Tag 16 / Putao – Yangon – Bangkok – Frankfurt

Heute enden Ihre erlebnisreichen und erholsamen Urlaubstage in Myanmar. Sie fliegen heute zunächst von Putao zurück nach Yangon. Nach etwas Aufenthalt fliegen Sie dann von dort aus abends mit Thai Airways weiter via Bangkok nach Frankfurt.